Das Laub der Esche
Eschenlaub war früher ein wichtiges Tier-Futtermittel für den Winter.
Schon in der Antike wurden verschiedene Teile der Esche zu Heilzwecken verwendet. Es gibt unzählige Krankheiten, gegen die die Blätter, die Früchte und sogar das Holz der Eschen wirken kann.
Im zwölften Jahrhundert beschreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen die Anwendung von Eschenblättern zur Zubereitung eines harntreibenden Tees.
Es werden die Blätter verwendet, die noch jung aber schon voll entwickelt sind. Vor dem Trocknen sollte man die Mittelrippe entfernen. Die Trocknung sollte in einem gut belüfteten Raum, am besten schattig, erfolgen.
Tee aus Eschenblättern ist leicht harntreibend, abführend und wird bei Wasserstauungen im Körper verwendet. Eine kranke Niere wird stimuliert, ohne gereizt zu werden. In der Naturmedizin wird sie auch bei Rheuma und Gicht verwendet.
Rezepte folgen…
Post #137
9.94K

- 👍 33
- ❤ 28
- 👏 1