AfD-Kandidaten wehren sich gegen Wahlausschluss
Der von der Landratswahl im niedersächsischen Friesland ausgeschlossene AfD-Kandidat Martin Sichert hat Einspruch gegen die Wahl eingelegt. In seinem zwölfseitigen Schriftsatz fordert er, die Wahl für ungültig zu erklären und zu wiederholen. Sichert war vom Wahlausschuss nicht zugelassen worden, weil dieser Zweifel an seiner Verfassungstreue hatte.
Neben Sichert wurden drei weitere AfD-Kandidaten von Wahlen in Niedersachsen ausgeschlossen. Darunter war Landtagsabgeordneter Stephan Bothe, der zur Landratswahl in Lüneburg antreten wollte. Auch ihm wurde die Zulassung wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue verweigert. Gegenüber „Apollo News“ kündigte Bothe an, am Montag ebenfalls Wahleinspruch einzulegen.
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