Schlapphüte und der Kinderzimmerterrorist. Im ÖVP-Staat regiert die Angst. Neue Überwachungsmaßnahmen sollen eingeführt werden. Der Bundestrojaner soll kommen.
Wieso eigentlich?
Ein Nordmazedonier hat ein IS-Schwurvideo in einem öffentlichen Telegram-Kanal hochgeladen. In seinem Profil hat er seine echte österreichische Telefonnummer sichtbar gelassen. All das könnten Behörden mit den aktuellen Befugnissen mitbekommen und bräuchten dafür nicht Staatstrojaner & Co. Aber weil sie weder Terroristenkanäle beobachten noch eine Fremdsprache verstehen, brauchen sie neue Befugnisse. Der Kinderzimmerterrorist war den Behörden bis zum Hinweis aus den USA vollkommen unbekannt. Das Innenministerium will jetzt Handykommunikation von Unbekannten mitlesen, um Österreich vor den Unbekannten zu schützen. Satire darf im ÖVP-Staat alles!
Der Kinderzimmerterrorist soll laut seiner Anwältin harmlos und unreif wie ein Kind sein.
"Nach Darstellung der Anwältin war der 19-Jährige im Internet auf das Gedankengut des IS gestoßen. Er habe sich dafür interessiert, aber nicht damit identifiziert. Stiglitz räumte ein, dass ihr Mandant auf sozialen Netzwerken diversen Predigern gefolgt sei. Auf die Frage, ob und weswegen der 19-Jährige einen Treueschwur auf den IS abgelegt und weitergeleitet habe – das war ein entscheidender Faktor, der auf die Spur des Terrorverdächtigen führte –, sagte Stiglitz: „Er wollte cool sein.“ Ihr Mandant sei kein Terrorist: „Er hätte ein Attentat gar nicht übers Herz gebracht.“ Der 19-Jährige sei „wie ein Kind. Unreif, ahnungslos.“"
Ob er geistig behindert und damit schuldunfähig ist, wird ein Sachverständiger klären.
https://wien.orf.at/stories/3268691/
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