Viele Bürger wünschen sich die Möglichkeit einer politischen Mitbestimmung. Dort wo die Verwaltungseinheiten klein sind, können Abstimmungen sinnvoll sein.
"Eine deutliche Mehrzahl jener Kematerinnen und Kemater, die am Sonntag bei der Volksbefragung ihre Stimme abgegeben haben, spricht sich dagegen aus, dass eine landwirtschaftliche Fläche für den Bau eines Biomasse-Heizwerks umgewidmet werden soll."
Der ÖVP-Bürgermeister zeigt sich nicht beeindruckt
"Da es aber schon im vergangenen Jahr Gemeinderatsbeschlüsse gegeben hat, ist bereits vieles auf Schiene. So gibt es etwa den Vertrag mit dem künftigen Kraftwerksbetreiber TINEXT bereits, auch Leitungen wurden schon verlegt.
Das Biomasse-Heizwerk jetzt nicht fertig umzusetzen sei quasi unmöglich und würde sehr viel kosten, erklärte der Kemater Bürgermeister Klaus Gritsch gegenüber ORF Tirol: „Für mich ist die Sache beschlossen, dabei bleibe ich. Ich kann nicht alle paar Monate meine Meinung ändern. Es gibt gültige Bescheide, Verträge und Abstimmungen, an die ich mich halten werde“, so Gritsch."
Das ist die Demokratie nach Art der ÖVP.
https://tirol.orf.at/stories/3267816/
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