Die Romkirche gehört zu den größten Grundbesitzern Österreichs. Viele Bauern entrichten den modernen Zehent als Pacht.
"Mit einem regelrechten Bauernaufstand haben am Freitag 50 Landwirtinnen und Landwirte in St. Margarethen gegen die Diözese Eisenstadt protestiert. Es geht dabei um die Neuvergabe der Pfarrpfründe. Dabei seien die Pachtbeträge für die Grundstücke massiv gestiegen, so die Kritik."
Worum geht es?
"Ein zentraler Kritikpunkt lautet jetzt, dass die Kirche sich nicht an eine wichtige Abmachung gehalten hat. Es sei ausgemacht gewesen, dass wenn der Vorpächter mit seinem Angebot nur ein Drittel unter dem Höchstgebot sei, er dennoch den Zuschlag bekomme, sagte Landwirt Josef Freismuth aus St. Margarethen. Doch als das Online-Verfahren zu Ende gewesen sei, habe man einige Wochen später einen Anruf bekommen und sei vor die Wahl gestellt worden, zum Höchstgebot-Preis zu pachten oder die Fläche zu verlieren."
Die Kirche hält sich nicht an Abmachungen? Das kommt angesichts der Geschichte der Romkirche nicht völlig überraschend.
"„Bei 1.200 Flächen, die gerade im Prozess involviert sind, ist es schwierig, es allen Personen recht zu machen“, sagte Anneliese Rothleitner-Reinisch von der Abteilung Diözesane Medien."
Die Pachterhöhungen seien notwendig um die Pensionen der Pfaffen zu sichern, heißt es.
Kirchenaustritt jetzt!
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