Vorgeschichte der russischen Großinvasion 2022
◦ Mendel berichtet über Warnungen vor einem möglichen russischen Angriff.
◦ Ihrer Darstellung zufolge seien ukrainische Behörden teilweise daran gehindert worden, öffentlich über die Gefahr zu sprechen, um keine Panik auszulösen.
◦ Gleichzeitig habe sich die ukrainische Führung auf eine mögliche Eskalation im Donbass vorbereitet.
◦ Sie schildert dies als strategische Fehleinschätzung vor Februar 2022.
Butscha und russische Verantwortung
◦ An mehreren Stellen macht Mendel deutlich, dass sie Russland beziehungsweise Putin für die Invasion verantwortlich macht.
◦ Bei der Diskussion über Butscha weist sie eine ukrainische Verantwortung zurück.
◦ Sie verweist außerdem auf Folterstätten in von Russland besetzten Gebieten.
◦ Ihre Friedensforderung bedeutet im Text daher keine Rechtfertigung der russischen Invasion.
Wahlen und Selenskyjs politische Zukunft
◦ Mendel behauptet, Selenskyj verfüge nicht mehr über ausreichende Unterstützung für eine Wiederwahl.
◦ Sie äußert Zweifel an der Aussagekraft ukrainischer Umfragen während des Krieges.
◦ Daraus entwickelt sie die These, Selenskyj habe ein persönliches Interesse daran, dass während des Krieges keine Wahlen stattfinden.
◦ Auf die Frage nach einer eigenen politischen Zukunft legt sie sich nicht auf eine Kandidatur fest.
Ihre Zukunftsvorstellung für die Ukraine
◦ Beendigung des Krieges.
◦ Neutralität außerhalb der NATO.
◦ Wiederaufbau der Wirtschaft.
◦ Bekämpfung der Korruption.
◦ Rückkehr ausgewanderter Ukrainer.
◦ Stärkere Diplomatie gegenüber Russland und dem Westen.
◦ Wiederherstellung demokratischer und gesellschaftlicher Normalität.
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