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So werde ich wohl den Vortrag / Seminar bei Veranstaltern anpreisen müssen, muß aber aufpassen daß ich dabei nicht laut loslache. So richtig im IHK Slang. Muß mal schauen ob es in Powerpoint so einen Panikbutton gibt, daß wenn jemand der nicht dazu gehört den Raum betritt man so ein Besprechnungszimmer Diagramm einblenden kann.
Seminarbeschreibung – Von der Problembeschreibung zum Ergebnis
Dieses Seminar versteht Persönlichkeitsentwicklung nicht als abstrakten Selbstoptimierungsprozess, sondern als praktische Erfahrung von Selbstwirksamkeit, Lösungsorientierung und technologischer Handlungskompetenz. Am Beispiel des Erfinders Gustav Mesmer und durch die praktische Arbeit mit KI, Python, FFmpeg und frei verfügbaren digitalen Werkzeugen erfahren die Teilnehmer, wie aus einer zunächst unrealistisch erscheinenden Idee durch Iteration, Reflexion und beharrliches Experimentieren ein konkretes Ergebnis entstehen kann.
1. Eine Idee muss nicht sofort funktionieren, um wertvoll zu sein.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer konstruktiven Fehlertoleranz und Innovationshaltung. Unvollständige Ideen werden nicht vorschnell als Scheitern interpretiert, sondern als Ausgangspunkt eines kreativen Entwicklungsprozesses verstanden. Die Teilnehmer stärken ihre Ambiguitätstoleranz und lernen, Unsicherheit als produktiven Bestandteil von Innovation anzunehmen.
2. Scheitern ist Information.
Fehler werden im Sinne einer iterativen Lernkultur als Rückmeldung des Systems begriffen. Statt „Das funktioniert nicht“ lautet die entscheidende Frage: „Was habe ich durch diesen Versuch erfahren?“ Durch Feedbackschleifen, Fehleranalyse und adaptive Problemlösung entsteht aus jedem misslungenen Versuch neues Handlungswissen. Trial-and-Error wird damit vom vermeintlichen Versagen zur methodischen Kompetenz.
3. Mit vorhandenen Mitteln anfangen.
Dieser Schwerpunkt fördert Resilienz, Ressourcenorientierung und technologische Selbstwirksamkeit. Nicht fehlende finanzielle Mittel, professionelle Software oder perfekte Voraussetzungen bestimmen den Handlungsspielraum. Mit kostenlos verfügbaren Werkzeugen wie Python und FFmpeg sowie KI-Anwendungen können eigene Lösungen entwickelt und unmittelbar erprobt werden. Aus Ressourcenknappheit entsteht dabei kreative Improvisationskompetenz: Nicht „Was fehlt mir?“, sondern „Was kann ich mit dem machen, was bereits vorhanden ist?“
4. Außenseiter können ungewöhnliche Fragen stellen.
Innovation entsteht häufig dort, wo etablierte Denkmuster verlassen werden. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Perspektivwechsel, divergentem Denken und kognitiver Flexibilität. Ungewöhnliche Fragen und scheinbar abwegige Lösungsansätze werden als Instrumente genutzt, um bestehende Problemdefinitionen aufzubrechen und neue Lösungsräume sichtbar zu machen.
5. Zwischen Vision und technischer Realität unterscheiden.
Kreativität benötigt gleichzeitig Realitätsprüfung und kritische Urteilskompetenz. KI kann überzeugende Vorschläge produzieren, doch Plausibilität ist kein Beweis für Funktionsfähigkeit. Die Teilnehmer entwickeln deshalb AI Literacy, Quellenkritik und Validierungskompetenz. Ideen werden formuliert, geprüft, getestet und gegebenenfalls verworfen oder weiterentwickelt. Visionäres Denken und nüchterne Überprüfung werden nicht als Gegensätze, sondern als komplementäre Fähigkeiten verstanden.
6. Der Wert eines Projekts kann sich verändern.
Nicht jedes Projekt erreicht sein ursprünglich definiertes Ziel. Durch Reframing und Perspektivtransformation können jedoch neue Bedeutungen und Anwendungsmöglichkeiten entstehen. Ein vermeintliches Nebenprodukt kann wertvoller werden als das ursprünglich angestrebte Ergebnis. Die Teilnehmer lernen deshalb, Projekte nicht ausschließlich anhand vorab festgelegter Erfolgskriterien zu beurteilen, sondern auch unerwartete Ergebnisse als Emergenz und Innovationspotenzial wahrzunehmen.
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