Bruda, ich habe einige besonders passende Ideen für weitere Projekte:
• „ÖL FÜR DEN KRIEG – Wer versorgte Hitlers Kriegsmaschine?“
Erdöl, synthetischer Treibstoff, Standard Oil, I.G. Farben, Rumänien/Ploiești, Hydrierwerke, alliierte Bombardierungen. Visuell ausgesprochen stark.
• „I.G. FARBEN – Chemie, Macht und Krieg“
Entstehung des Konzerns, internationale Verbindungen, Buna, Auschwitz-Monowitz, Zwangsarbeit, Zyklon B und die Nachkriegsprozesse. Hier müsste sehr sorgfältig zwischen Konzern, Tochtergesellschaften und einzelnen Verantwortlichen unterschieden werden.
• „FORD UND HITLER – Ein amerikanischer Autobauer im Dritten Reich“
Henry Fords Antisemitismus, Ford-Werke in Deutschland, Unternehmensstrukturen, Kriegsproduktion, Zwangsarbeit und die Frage nach Kontrolle und Verantwortung.
• „GENERAL MOTORS UND OPEL – Autos für Deutschland, Lastwagen für den Krieg“
Übernahme Opels durch GM, moderne Massenproduktion, deutsche Tochtergesellschaft, Aufrüstung, Blitz-Lkw, Krieg und die Frage, wie weit die amerikanische Muttergesellschaft tatsächlich Einfluss ausüben konnte.
• „DAS GOLD DER NAZIS – Die Spur durch Europas Banken“
Reichsbank, geraubtes Gold, Zentralbanken besetzter Länder, Schweizer Banken, Devisen, neutrale Staaten und die Suche nach Vermögenswerten nach 1945. Das wäre wahrscheinlich einer der spannendsten Nachfolger.
• „DIE BANK FÜR INTERNATIONALEN ZAHLUNGSAUSGLEICH – Die Bank, die den Krieg überdauerte“
Die BIZ in Basel, Zentralbanker verschiedener Kriegsparteien, Goldtransaktionen und die Debatten um ihre Rolle. Ideal für deinen Akten-/Detektivstil.
• „IBM UND DIE LOCHKARTEN – Datenverarbeitung im Dritten Reich“
Hollerith-Technik, deutsche Tochtergesellschaft Dehomag, Volkszählungen, Verwaltung und die kontroverse Frage, welche Rolle Technik und Unternehmensentscheidungen bei der NS-Bürokratie spielten. Hier wäre Quellenkritik besonders wichtig.
• „DIE INDUSTRIELLEN UND HITLER – Wer finanzierte die NSDAP?“
Thyssen, Krupp, I.G. Farben und andere Unternehmer; Wahlkampffinanzierung, Treffen vom 20. Februar 1933, Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft. Das wäre praktisch die deutsche Seite deines jetzigen Comics.
• „HITLERS WIRTSCHAFTSWUNDER? – Wer bezahlte die Aufrüstung?“
Arbeitsbeschaffung, Autobahnen, Mefo-Wechsel, Staatsverschuldung, Devisenmangel, Vierjahresplan und Aufrüstung. Bruda Schorsch könnte untersuchen, was hinter dem verbreiteten Bild vom wirtschaftlichen Erfolg des NS-Regimes steckt.
• „ZWANGSARBEIT – Die unsichtbaren Arbeiter des Krieges“
Millionen ausländische Arbeitskräfte, Landwirtschaft, Rüstungsindustrie, Konzentrationslager, einzelne Unternehmen und Entschädigungsfragen nach 1945. Das wäre deutlich ernster und stärker auf die Opferperspektive ausgerichtet.
• „OPERATION PAPERCLIP – Hitlers Wissenschaftler für Amerika“
Raketenprogramm, Wernher von Braun, Peenemünde, Mittelbau-Dora, amerikanische Rekrutierung deutscher Wissenschaftler und der Konflikt zwischen militärischem Nutzen und Vergangenheit. Visuell hervorragender Stoff.
• „DIE RATLINES – Fluchtwege nach 1945“
NS-Täter, Italien, Südtirol, Rom, Rotes Kreuz, Ausreisepapiere, Südamerika und Geheimdienste. Das passt natürlich unmittelbar zu deinem bereits begonnenen Ratlines-Projekt.
• „GEHEIMDIENSTE NACH 1945 – Vom Feind zum Verbündeten“
Reinhard Gehlen, Organisation Gehlen, CIA, Kalter Krieg und die Übernahme ehemaliger NS-Funktionäre beziehungsweise Nachrichtendienstler. Ein sehr logischer Anschluss an Ratlines.
• „DAS VERMÖGEN DER NAZIS – Wohin verschwand das Geld nach 1945?“
Firmenvermögen, Kunst, Gold, Konten, Tarnfirmen, Fluchtkapital und die vielen Legenden über angebliche gigantische Geheimvermögen. Gerade hier könnte dein Schema „belegt / wahrscheinlich / umstritten / Legende“ hervorragend funktionieren.
• „BUSINESS PLOT – Wollten Unternehmer Roosevelt stürzen?“
Smedley Butler, McCormack-Dickstein Committee und die verschiedenen späteren Interpretationen. Daraus könnte ein kompakterer 30–40-Seiten-Comic werden.
Post #15491
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