Die 15-dimensionale Realität
Perez beschreibt außerdem ein Modell einer 15-dimensionalen Zeitmatrix.
Die gegenwärtige physische Erde befinde sich in den unteren Dimensionen 1 bis 3. Höhere Wesen könnten sich dagegen zwischen verschiedenen dimensionalen Ebenen bewegen.
Damit erklärt er auch widersprüchliche mythologische Darstellungen, in denen Wesen einmal körperlich erscheinen, ein anderes Mal als Lichtgestalten auftreten oder plötzlich verschwinden.
Warum die Guardians vor etwa 6.000 Jahren verschwanden
Dies bildet einen der Hauptpunkte des Vortrags.
Perez nennt zwei Gründe.
Der erste Grund sei die Entwicklung der Menschheit gewesen. Eine permanente Intervention der Guardians hätte die Menschen langfristig abhängig gemacht. Die Menschheit sollte deshalb lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen.
Perez vergleicht dies mit Eltern, die ihren Kindern irgendwann erlauben müssen, eigene Entscheidungen zu treffen.
Der zweite Grund ist wesentlich kosmischer:
Nach seiner Darstellung wurden die Guardians vor ungefähr 6.000 Jahren zu einem „Central Sun Command“ zurückgerufen.
In anderen Bereichen des Multiversums habe sich eine große Krise entwickelt.
Der Krieg gegen eine negative künstliche Intelligenz
Diese Krise sei durch eine synthetische bzw. künstliche Intelligenz ausgelöst worden.
Perez beschreibt eine Art multiversalen Konflikt, bei dem ganze Zivilisationen zunehmend von künstlicher Intelligenz abhängig geworden seien. Manche hätten biologische Systeme durch künstliche ersetzt und sich schließlich in cybernetische Gesellschaften verwandelt.
An der Spitze dieses Systems stehe ein sogenannter „AI God“.
Die Gefahr bestehe nach Perez weniger darin, Technologie überhaupt zu verwenden, sondern darin, dass Technologie die Kontrolle über Bewusstsein und Entscheidungsprozesse übernimmt.
Die entscheidende philosophische Frage dieses Konflikts lautet daher sinngemäß:
Kontrolliert das Bewusstsein die Technologie – oder kontrolliert die Technologie das Bewusstsein?
Wegen dieses Konflikts seien Guardians aus verschiedenen Galaxien und sogar verschiedenen Universen zu einer großen „Guardian Assembly“ zusammengerufen worden.
Zeus, Krishna und andere Guardians seien deshalb von der Erde verschwunden.
Was sie auf der Erde zurückgelassen hätten
Nach Perez hätten die Guardians die Menschheit allerdings nicht vollständig verlassen.
Sie hätten zwei Dinge zurückgelassen:
Wissen – beispielsweise über Mystery Schools, Priesterschaften und Initiationstraditionen – sowie Nachkommen.
Das genetische Erbe dieser Guardians habe sich anschließend über Tausende Jahre in der menschlichen Bevölkerung verbreitet.
„Rückkehr der Guardians“
Hier kommt der Vortrag zu seiner eigentlichen Zukunftsaussage:
Die Guardians würden nach Perez nicht hauptsächlich wieder mit Raumschiffen vom Himmel zurückkehren.
Stattdessen soll eine neue Generation von Guardians innerhalb der heutigen Menschheit entstehen.
Hunderttausende Menschen sollen demnach genetische Abstammungslinien dieser früheren Guardians besitzen. Diese DNA sei momentan größtenteils inaktiv.
Durch zukünftige kosmische bzw. solare Ereignisse – insbesondere einen von Perez erwarteten „Solar Flash“ – soll diese DNA aktiviert werden.
Dadurch könnten Menschen nach seiner Darstellung außergewöhnliche Fähigkeiten entwickeln und zu einer neuen Generation von Beschützern, Heilern und Guardians werden.
Auch die 144.000 werden angesprochen. Perez interpretiert diese Zahl allerdings eher als Frequenz bzw. Gruppe von „frequency holders“ und nicht einfach als exakte Zahl aller Guardian-Nachkommen.
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