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Das Diagramm visualisiert das Modell multipler Zeitlinien, wie es im Interview von Swenson dargestellt wird. Ausgangspunkt ist die Vorstellung, dass es nicht nur einen einzigen festgelegten zukĂŒnftigen Verlauf gibt, sondern eine groĂe Anzahl möglicher RealitĂ€ten.
Links befindet sich die âGegenwartâ. Sie stellt den gemeinsamen Ausgangspunkt dar. Von diesem Punkt aus verzweigt sich die Zeitlinie zunĂ€chst in wenige gröĂere Ăste und anschlieĂend in immer mehr kleinere Verzweigungen. Damit soll dargestellt werden, dass sich aus einem gegenwĂ€rtigen Zustand zahlreiche unterschiedliche zukĂŒnftige Entwicklungen ergeben können.
Im Zentrum der Verzweigung steht ein Mensch als Symbol fĂŒr das Bewusstsein. Nach dem dargestellten Modell kann dieses Bewusstsein verschiedene Möglichkeiten beobachten, Entscheidungen treffen oder sich auf unterschiedliche Entwicklungen ausrichten. Jede Entscheidung beziehungsweise VerĂ€nderung kann dabei zu einer weiteren Verzweigung fĂŒhren.
Die zahlreichen leuchtenden Linien stehen deshalb fĂŒr alternative ZukunftsverlĂ€ufe. Einige davon werden beispielhaft als âalternative Zukunftâ, âandere Timelineâ, âmögliche RealitĂ€tâ und âpersönliche Timelineâ bezeichnet. Die unterschiedlichen Landschaften am rechten Rand sollen verdeutlichen, wie stark sich diese möglichen RealitĂ€ten voneinander unterscheiden könnten. Keine davon wird in der Grafik als die einzig richtige oder tatsĂ€chlich eintretende Zukunft dargestellt.
Die wichtigste Aussage befindet sich in der Mitte:
âGeschichte nicht verĂ€ndern â andere Timeline erreichenâ
Damit wird ein wesentlicher Unterschied des beschriebenen Modells hervorgehoben. Die Vorstellung besteht nicht darin, in die Vergangenheit zurĂŒckzugehen und die bereits erlebte Geschichte nachtrĂ€glich umzuschreiben. Stattdessen wĂŒrde man eine andere Zeitlinie erreichen, auf der sich die Ereignisse anders entwickeln. Die ursprĂŒngliche Zeitlinie wĂŒrde demnach weiterhin existieren.
Die vielen parallel verlaufenden und sich erneut verzweigenden Linien sollen auĂerdem verdeutlichen, dass nicht nur einige wenige Alternativen existieren, sondern theoretisch eine sehr groĂe Zahl möglicher RealitĂ€ten. Eine persönliche Timeline wĂ€re innerhalb dieses Modells derjenige Verlauf, den eine einzelne Person erlebt, wĂ€hrend gleichzeitig andere mögliche Entwicklungen bestehen.
Die holografischen Ebenen und geometrischen Strukturen im unteren Bereich symbolisieren schlieĂlich die Vorstellung einer multidimensionalen RealitĂ€t: Verschiedene Zeitlinien könnten demnach gleichzeitig existieren, miteinander verbunden sein und dennoch getrennte Entwicklungen darstellen.
Zusammengefasst beschreibt das Diagramm also folgenden Gedankengang:
Gegenwart â zahlreiche Möglichkeiten â Verzweigung der Zeitlinien â unterschiedliche mögliche RealitĂ€ten.
Der entscheidende Punkt des dargestellten Modells ist dabei, dass eine VerÀnderung der erlebten RealitÀt nicht durch das Umschreiben der eigenen Vergangenheit, sondern durch das Erreichen beziehungsweise Erleben einer anderen Timeline erklÀrt wird.
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