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Wir dürfen unseren schöpferischen Protest nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer wieder müssen wir uns zu jener majestätischen Höhe erheben, auf der wir physischer Gewalt mit der Kraft der Seele entgegentreten.
Der wunderbare, neue kämpferische Geist, der die Gemeinschaft der beseelten Menschen erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Menschen zu misstrauen. Denn viele unserer Seelengeschwister — das beweist ihre Anwesenheit heute — sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gelangt, dass ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu lösen ist. Wir können nicht allein marschieren.
Und wenn wir marschieren, müssen wir uns verpflichten, stets weiter zu marschieren. Wir können nicht umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen, die sich selbst der Menschenrechte verpflichtet fühlen: "Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt sein?" Wir können niemals zufriedengestellt sein, solange der Mensch das Opfer der unaussprechlichen Schrecken globalistischer Brutalität ist.
Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere müden Leiber nach langer Reise kein Heim vorfindet. Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange die Bewegungsfreiheit der Menschenseele in erster Linie darin besteht, von einem kleinen Ghetto in ein größeres zu gehen.
Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange unsere Kinder ihrer Freiheit und Würde beraubt werden durch Zeichen, auf denen steht: "…". Wir können nicht zufriedengestellt sein, solange der Mensch in der Welt nicht das Stimmrecht hat und der Mensch in seinem Geburtsort niemand hat, den er wirklich wählen möchte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt sein, bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom.
Ich weiß wohl, dass manche unter euch hierher gekommen sind aus großer Bedrängnis und Trübsal. Einige von euch sind direkt aus engen Gefängniszellen gekommen.
Einige von euch sind aus Gegenden gekommen, in denen ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mitgenommen und erschüttert wurdet von den Stürmen der Verfolgung und polizeilicher Brutalität. Ihr seid die Veteranen schöpferischen Leidens. Macht weiter und vertraut darauf, dass unverdientes Leiden erlösende Qualität hat.
Geht zurück in euer Herz, geht zurück nach Hause, geht zurück zu euren Liebsten, geht zurück in die Dörfer, Städte und Großstädte der Welt, in dem Wissen, dass die jetzige Situation geändert werden kann und wird. Lasst uns nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung.
Heute sage ich euch, meine Freunde, trotz der Schwierigkeiten von heute und morgen habe ich einen Traum. Es ist ein Traum, der tief verwurzelt ist im Herzen. Ich habe einen Traum, dass eines Tages diese Welt sich erheben wird und der wahren Bedeutung ihres Credos gemäß leben wird: "Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich erschaffen sind."
Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln der Welt die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat, eine Firma, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Gerechtigkeit verwandelt.
Ich habe einen Traum, dass meine Familie und meine Freunde eines Tages in einer Welt leben werden, in der man sie nicht nach ihrem Status, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.
Ich habe einen Traum heute...
Ich habe einen Traum, dass eines Tages in der Welt mit seinen bösartigen Rassisten, mit ihren Politiker, von deren Lippen Worte wie "Intervention" und "Ausnahmesituation" triefen ..., dass eines Tages genau dort in der Welt kleine Junge Menschenseelen, sich die Hände schütteln als Brüdern und Schwestern.
Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt wird. Die rauhen Orte werden geglättet und die unebenen Orte begradigt werden. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.
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