I have a dream, Ich habe einen Traum
Martin Luther King,
Baptistenpastor und Bürgerrechtler am 28.08.1963
frei angepasst von SymPath 28.05.2023
Ich freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis teilzunehmen, das als die größte Demonstration für die Freiheit in die Geschichte unserer Welt eingehen wird.
Vor hunderten Jahren unterzeichnete ein großer Mensch, in dessen symbolischen Schatten wir heute stehen, die Emanzipationsproklamation. Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen Nacht ihrer Gefangenschaft.
Aber hunderte Jahre später ist der Mensch immer noch nicht frei. Hunderte Jahre später ist das Leben des Menschen immer noch verkrüppelt durch die Fesseln der globalistische Monopolmacht und die Ketten der Diskriminierung. Hunderte Jahre später schmachtet der Mensch immer noch am Rande der globalistischen Gesellschaft und befindet sich im eigenen Land im Exil.
Deshalb sind wir heute hierher gekommen, um eine schändliche Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um einen Scheck einzulösen.
Als die Architekten unserer Welt die großartigen Worte der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einlösung alle Menschen berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen die unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und der Anspruch Glück garantiert würden.
Es ist heute offenbar, dass die Weltmacht seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die einfachen Menschen betrifft. Statt seine heiligen Verpflichtungen zu erfüllen, hat die globalistische Regierung dem Menschen einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zurückgekommen ist: "Keine Deckung vorhanden". Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht genügend Gelder in den großen Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt.
So sind wir gekommen, diesen Scheck einzulösen, einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reichtümer der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser merkwürdigen Stätte gekommen, um die Welt an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern.
Jetzt ist nicht die Zeit, in der man sich den Luxus einer "Abkühlungsperiode" leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist die Zeit, die Versprechungen der Menschenrechte und Universellen Rechte, Wirklichkeit werden zu lassen. Jetzt ist die Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Trennungen aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit für alle Seelen zu beschreiten.
Jetzt ist die Zeit, unsere Welt aus dem Treibsand der Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Familie emporzuheben. Jetzt ist die Zeit, Gerechtigkeit für alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es wäre verhängnisvoll für diese Welt, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenwärtigen Lage wahrnehmen würde.
Dieser heiße Sommer berechtigter Unzufriedenheit des Menschen wird nicht zu Ende gehen, solange nicht ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit begonnen hat.
2023 ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der beseelte Mensch werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf abgelassen hat, wird ein böses Erwachen haben, wenn die Welt wieder weitermacht wie vorher.
Es wird weder Ruhe noch Rast in der Welt geben, bis dem Menschen die vollen Menschenrechte zugebilligt werden. Die Stürme des Aufruhrs werden weiterhin die Grundfesten unserer Nation erschüttern, bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht.
Und das muss ich meinem Volk sagen, das an der abgenutzten Schwelle der Tür steht, die in den Palast der Gerechtigkeit führt: Während wir versuchen, unseren rechtmäßigen Platz zu gewinnen, dürfen wir uns keiner unrechten Handlung schuldig machen.
Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen. Wir müssen unseren Kampf stets auf der hohen Ebene der Würde und Disziplin führen.
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