„Die Rückgabe der Namen“ in Heidelberg, Deutschland. 29. Oktober 2026
Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder am Vorabend des 30. Oktober – dem Gedenktag für die Opfer politischer Repressionen – die Aktion „Die Rückgabe der Namen“. Wir werden am 29. Oktober nacheinander die Namen und Schicksale von Menschen vorlesen, die Repressionen ausgesetzt waren. Die getötet oder in Lager deportiert wurden. Menschen verschiedener Nationalitäten – Russen, Ukrainer, Deutsche, Weißrussen.
Wir gedenken auch der derzeitigen politischen Gefangenen in der Russischen Föderation und der Republik Belarus, verlesen ihre Briefe und berichten über ihr Schicksal.
Tag des Gedenkens an die Opfer des sowjetischen Terrors.
Am 29. Oktober gedenken wir Millionen von Menschen, die von der sowjetischen Diktatur unterdrückt wurden. An diesem Tag des Gedenkens an die Opfer des sowjetischen Terrors verlesen wir ihre Namen. Namen, die die alte und die neue Macht zu vergessen versuchen. Um die Ereignisse der Vergangenheit auszulöschen und zu rechtfertigen. Und damit sie sich wiederholen werden können.
Was Sie tun können.
Sie können kommen und einige Namen vorlesen. Wir werden eine Liste vorbereiten – aber Sie können auch kommen und Ihre eigenen Namen, die Ihrer Verwandten oder Angehörigen, vorlesen. Oder die von anderen Menschen, die Ihnen wichtig sind. Wir können Ihnen helfen, Namen zum Vorlesen zu finden.
Gemeinsam – gegen das Vergessen
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