Gefahr der Zwangsverheiratung in den Sommerferien – Notfallbogen für SchulenWenn Kinder nach den Sommerferien unangemeldet nicht in den Unterricht zurückkehren, kann in Einzelfällen der Verdacht einer Zwangsverheiratung oder eines Festhaltens im Ausland bestehen.
Schulen erhalten in Baden-Württemberg künftig einen Notfallbogen, der Lehrer dabei helfen soll, Warnzeichen einer bevorstehenden Zwangsheirat zu erkennen. In Berlin wird man noch deutlicher. Jugendliche würden teilweise in dem Glauben abreisen, eine geplante Hochzeit vor Ort noch ablehnen zu können. Das sei häufig ein „Trugschluss“: Pass, Handy und Bargeld würden ihnen dort nämlich abgenommen. Eine Rückholung sei „extrem schwierig bis unmöglich“.
Die Behörden haben für solche Fälle einen Begriff: „Heiratsverschleppung“. Der vom baden-württembergischen Sozialministerium herausgegebene
„GesellschaftsReport“ versteht darunter Fälle, in denen junge Menschen - häufig unter dem Vorwand eines Urlaubs - ins Ausland gebracht und dort gegen ihren Willen verheiratet werden.
https://km.baden-wuerttemberg.de/de/service/pressemitteilung/pid/gefahr-der-zwangsverheiratung-in-den-sommerferien-notfallbogen-fuer-schulen
( Eine weitere haarsträubende Folge, die „Gäste“ ungebeten in das ohnehin marode deutsche Bildungssystem einbringen!
„Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht…“ - H.Heine)
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