ÜBERFLUTUNG IM WESTEN
Was bleibt, sind Schlamm, Schutt und Zerstörung
Das Wasser sinkt nur langsam, noch immer stehen Städte im Westen unter Wasser. Die Hilfsbereitschaft ist groß, es machen sich aber auch Gerüchte breit.
Die Flut sei sehr schnell gekommen. Senken hätten binnen zehn Minuten unter Wasser gestanden. Es habe kaum Zeit gegeben, die Menschen zu warnen.
„Es ist eine katastrophale Lage, wie wir sie hier noch nie hatten“, sagte Rock. Im ganzen Ort stinkt es furchtbar nach Benzin, zudem erschwert noch eine defekte Gasleitung die Rettung in Blessem. Zum Teil mit Hubschraubern werden Bewohner abtransportiert.
Die von den Unwettern betroffenen Kommunen versuchen derweil, in den sozialen Medien kommunikativ die Oberhand zu behalten.
Der Kreis Euskirchen etwa warnte die Bewohner am Freitag über Facebook, dass sie Leitungswasser aktuell abkochen sollten, weil es Keime in der Trinkwasserversorgung gebe.
Durch die unübersichtliche Lage verbreiten sich allerdings auch Gerüchte mit einer rasenden Geschwindigkeit, vornehmlich in sozialen Netzwerken. Das reichte bis zu Falschinformationen über angebliche Talsperren, die kontrolliert gesprengt werden sollten.
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