Russen beschießen Brücke bei Merz-Besuch
Drohnenangriff in Kiew
Mitten im Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) ist die ukrainische Hauptstadt erneut zum Ziel eines Drohnenangriffs geworden.
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko (55), teilte im Onlinedienst Telegram mit, »die Straße der Nordbrücke« sei getroffen worden und »Rettungsdienste sind auf dem Weg«. Merz war am Morgen überraschend trotz neuer Warnungen aus Moskau zu einem Besuch in Kiew eingetroffen.
Der Besuch findet in einer höchst angespannten Sicherheitslage statt. Die Drohnenangriffe haben zugenommen – auch auf Kiew und auf Personenzüge.
Nur wenige Stunden vor der Ankunft des Kanzler-Zuges hatte das russische Außenministerium ausländische Besucher und Diplomaten sogar vor einem Aufenthalt in der Hauptstadt gewarnt. Sie sollten Kiew verlassen und sich insbesondere von militärischen Einrichtungen und Regierungsgebäuden fernhalten.
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Doch Merz hielt an seiner Reise fest. Er sei nach Kiew gekommen, „weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht“.
Deutschland werde sich weder durch Russlands „hybride Angriffe“ noch durch „Parolen der AfD und ihrer russischen Hintermänner“ spalten lassen, sagte er bei einer Rede in Münster. Der Kanzler weiter: „Bald beginnt für die Menschen der fünfte Kriegswinter. Russland bombardiert Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke.“
Der Drohnenangriff zeigt, wie gefährlich die Lage bei Merz' Besuch ist.
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