Notfall-Vorbereitung
„Bei mir steht immer ein gepackter 80-Liter-Rucksack bereit“
Mit Sprengstoff bestückte Drohnen, Blackouts – die Bedrohung habe eine „neue Qualität“, sagt Malteser-Präsident Schelleis. Die Bürger müssten vorbeugen, damit Deutschland krisenfest werde.
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Drohnen, Anschläge und Blackouts – in Deutschland hat sich die Bedrohungslage verschärft. Am Donnerstag warnte Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer wachsenden Gefahr durch Russland und weiteren hybriden Angriffen.
Martin Schelleis ist seit dem Sommer Präsident der katholischen Hilfsorganisation Malteser Hilfsdienst und blickt auf eine 46‑jährige Bundeswehrkarriere zurück.
Als Generalleutnant der Bundeswehr war er immer in Alarmbereitschaft, hat aber auch als Zivilist heute stets einen 80-Liter-Rucksack gepackt zu Hause.
Nur ein Viertel der Deutschen sorgt für den Katastrophenfall vor.
Dabei sollte jeder Einzelne darauf vorbereitet sein, dass die „Feuerwehr nachts um drei“ klingeln könnte, sagt Schelleis, der auch die Amtshilfeeinsätze der Bundeswehr in der Coronapandemie sowie bei der Flutkatastrophe 2021 verantwortete. Wie gut ist Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet, und was muss noch geschehen?
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