Die niederländische Regierung plant einen Raubzug auf nicht realisierte Gewinne
Die Besteuerung nicht realisierter Gewinne sollte als das bezeichnet werden, was sie ist: Diebstahl. Dass ausgerechnet die einst liberalen Niederlande erneut den Versuch eines solchen Raubzugs wagen, sagt viel über den Zustand der EU im Allgemeinen. Doch noch steht dieser Gaunerei der Senat im Weg.
Politischer Populismus oder ernst gemeinte Fiskalpolitik?
Die Minderheitsregierung des niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten plant den nächsten Anlauf zur Besteuerung nicht realisierter Gewinne. Dieser erneute Versuch des offenen Substanzraubs an den Ersparnissen von Mittelschichtfamilien birgt außerdem eine Besonderheit, die auf ein grundsätzliches Finanzierungsproblem der Europäischen Union hinweist.
Geht es nach dem Willen der Koalition aus D66, VVD und CDA, sollen die von Privatpersonen unmittelbar gehaltenen Bestände an Bitcoin, Gold und Silber mit einer jährlichen Steuer von 36 Prozent auf die Wertzuwächse belegt werden.
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