Grüner Kanzlerkandidat
Habeck bei Miosga: „Kann und will nicht mehr für die Grünen sprechen“ – aber keine neue Partei
„Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?“, wollte Caren Miosga am Sonntag in ihrer gleichnamigen ARD-Sendung vom früheren Bundeswirtschaftsminister und Kanzlerkandidaten der Grünen wissen. Im Vorfeld hatte es Spekulationen gegeben, Robert Habeck könnte die Gründung einer neuen Partei ankündigen. In der ausnahmsweise vorab aufgezeichneten Ausgabe machte er nun klar, dass er solche Pläne nicht verfolge.
Miosga stellte Habeck im gut 60-minütigen Einzelinterview als „Berater und Dozenten“ vor, der nach einem Jahr Abwesenheit von außen auf die deutsche Politik schaue. Von dort habe er die Parallelen der politischen Entwicklung in vielen Staaten gesehen, meinte Habeck. Er schaue „jetzt immer vom Nordpol“.
Konkret wurden die Spekulationen um eine neue Partei „der Mitte“ dann im Podcast Machtwechsel. Dort nannte Robin Alexander die Namen Robert Habeck (bisher Grüne) und Volker Wissing (früher FDP, nun parteilos). Ferner könnte sich „jemand, der in der CDU eine Rolle spielt“, an der Neugründung beteiligen. Dem Linkstrend vieler grüner Parteien in verschiedenen Ländern werde die neue Partei sich nicht anschließen. An diesen Gerüchten sei jedoch „nichts dran“, sagte Habeck bei Miosga auf Nachfrage.
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