Drogenhandel und sexuelles Fehlverhalten: Bundeswehr-Skandal weitet sich aus
Die Bundeswehr ermittelt in der Sachsen-Anhalt-Kaserne in Weißenfels gegen insgesamt zehn Soldaten. Laut dem Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann geht es um Vorwürfe des Handels mit Betäubungsmitteln - insbesondere Amphetamine und Testosteron -, Bedrohungen und sexuelles Fehlverhalten. Laut Berichten reichen die Vorgänge bis mindestens 2024 zurück.
Nach „Spiegel”-Informationen steht der Verdacht im Raum, dass es unter männlichen Soldaten zudem einen regelrechten Wettbewerb gegeben hat, wer mit mehr Rekrutinnen Sex hat. Mindestens eine der bisher schätzungsweise einem Dutzend Betroffenen war augenscheinlich minderjährig. Von Ermittlern hieß es, die Recherchen könnten mehrere Monate in Anspruch nehmen.
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