CDU-Mann soll rassistischen Angriff erfunden haben
Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen den CDU-Politiker Baris Karabacak aus Uetersen wegen des Verdachts, eine Straftat vorgetäuscht zu haben. Das berichtet die „Bild“. Der 39-Jährige hatte kurz vor der Bürgermeisterwahl Ende September einen fremdenfeindlichen Angriff auf sein Auto angezeigt.
Am 23. September meldete Karabacak laut der Zeitung, Unbekannte hätten Scheiben eingeschlagen und einen Wahlkampfflyer mit der Botschaft „Keine Türken – alle raus“ am Wagen befestigt. Nun steht der CDU-Politiker selbst im Verdacht, den Angriff vorgetäuscht zu haben. Sein Anwalt erklärte, Karabacak bestreite den gegen ihn erhobenen Vorwurf. Karabacaks Familie stammt aus der Türkei, er selbst wurde in Pinneberg geboren.
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