Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Deutlich mehr Straftaten
Die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist laut dem Innenministerium im Vergleich zum Wahljahr 2021 deutlich gestiegen. Das deute auf eine höhere Intensität des Wahlkampfs und der politischen Auseinandersetzung hin, teilte das Ministerium in Magdeburg mit. Das LKA habe in diesem Jahr 747 Fälle registriert, 2021 seien es 531 Straftaten gewesen.
Allein 570 Straftaten betrafen beschädigte oder gestohlene Wahlplakate, vor allem von AfD, Linken und CDU. Bei den übrigen 177 Fällen handelte es sich den Angaben zufolge unter anderem um 29 Sachbeschädigungen, 28 Beleidigungen, 21 Bedrohungen sowie 23 einfache und gefährliche Körperverletzungen. In 13 Fällen ging es um Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung von Personen des politischen Lebens. Hinzu kamen sechs Fälle von Nötigung sowie jeweils vier Fälle von Verleumdung und Diebstahl.
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