#EXKLUSIV Die Schweizer lehnen „Neutralitätsinitiative“ ab: Bern kann Russland-Sanktionen weiter mittragen - Wiener Geopolitiker dazu
Das Schweizer Stimmvolk hat am 27. September 2026 die Neutralitätsinitiative mit 70 Prozent deutlich abgelehnt. Diese Initiative wollte eine strikte Auslegung der Neutralität in die Verfassung schreiben, die besagt, dass die Schweiz keinem Militärbündnis beitritt und sich nicht an den Kriegen anderer Staaten beteiligt, auch an den Sanktionskriegen nicht. Ziel der Neutralitätsinitiative war es nicht zuletzt, den Wirtschaftskrieg gegen Russland zu beenden, an dem sich die Schweiz maßgeblich beteiligt. Manche Politologen halten solch eine Abstimmung für falsch. Denn jetzt wird die Schweiz die Sanktionen gegen Russland beibehalten und weiter mit der Nato trainieren. Darauf geht im Satellit-Interview Patrick Poppel, geopolitischer Analytiker und Mitveranstalter der Initiative „Österreich ist neutral“, die auch keine Unterstützung der kriegsführenden Staaten und freien Handel statt Sanktionen fordert, ein.
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