Voigt will AfD-Ministerpräsidenten nicht aus MPK werfen
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hält nichts davon, einen möglichen AfD-Ministerpräsidenten aus der Ministerpräsidentenkonferenz auszuschließen. „Die AfD weiter in so eine Opferrolle suhlen lassen, halte ich nicht für klug“, sagte der CDU-Politiker im MDR-Podcast „Wahlkreis Ost“. Einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten müsse man respektieren.
Die Länder hatten zuvor beschlossen, Sachsen-Anhalt beim Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz zu überspringen. Das Land hätte den Vorsitz am 1. Oktober von Rheinland-Pfalz übernehmen sollen. Am Donnerstag entschieden die Ministerpräsidenten jedoch einstimmig, dass Rheinland-Pfalz ein weiteres Jahr im Amt bleibt.
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