Beim WDR wird der Gürtel enger geschnallt
Dem Westdeutschen Rundfunk steht ein drastischer Umbau bevor: Bis Ende 2027 will der Sender 76 lineare und digitale Angebote einstellen, wie der größte ARD-Sender am Freitag in Köln ankündigte. Zudem soll bis 2030 jede dritte Stelle, die durch Verrentung frei wird, nicht neu besetzt werden.
Als Gründe nennt der WDR die veränderte Mediennutzung, steigende Kosten und die unsichere Finanzierung. Rund drei Viertel der Mittel seien derzeit noch im klassischen Programm gebunden. Eingestellt werden unter anderem „Frau tv“, „Satire am Sonntag“, „studio M“, „Lisas Paarschitt“ und mehrere „Doc Esser“-Formate. Andere Inhalte sollen künftig nur noch digital erscheinen. Zudem sollen вшу Bereiche Produktion, Technik und Verwaltung neu aufgestellt und weniger Aufträge an freie Mitarbeiter vergeben werden.
Endlich die Erkenntnis: Man kann auch einfach aufhören, Dinge zu produzieren, die kein Mensch sehen will.
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