Tochter von Kubitschek darf nicht Lehrerin werden — AfD empört
Im Gymnasium Dresden-Cotta in Sachsen wollte Alruna H. ihr Referendariat beginnen, um Lehrerin zu werden. Doch als bekannt wurde, dass sie die Tochter des rechten Aktivisten Götz Kubitschek ist – der als Vertrauter von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke gilt –, zog das Landesamt ihre Zulassung zurück, wie „Tag24“ berichtet. H. soll zudem Veranstaltungen der „Identitären Bewegung“ besucht haben. Nach einem abgelehnten Eilantrag legte sie Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht ein, das diese nun in letzter Instanz zurückwies. Den Einwand, ihre Teilnahme sei rein familiär bedingt gewesen, ließ das Gericht nicht gelten.
AfD-Politiker reagierten empört: Parteichefin Alice Weidel sprach auf X von einem „fatalen“ Berufsverbot, das viel über den Zustand des deutschen Rechtsstaates aussage. Höcke selbst beklagte, Alruna H. werde wegen ihrer „falschen“ Eltern faktisch aus der Gesellschaft ausgeschlossen.
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