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🎙 Stellvertretender Außenminister Russlands Alexander Gruschko im Interview mit der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“, 7. August 2026
💬 Der Westen hat gegen Russland einen künstlich geschürten hybriden Krieg entfesselt, dessen heißer Kriegsschauplatz die Ukraine ist. Heute sind all seine Anstrengungen darauf gerichtet, Wirtschaft und Gesellschaft auf eine mögliche militärische Konfrontation mit Russland vorzubereiten. In sämtlichen strategischen Dokumenten der NATO und der EU wird unser Land inzwischen als langfristige Bedrohung bezeichnet. Und dies passiert unabhängig davon, was sich auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz ereignet.
💬 Die Militarisierung wird massiv vorangetrieben. Der US-Verteidigungshaushalt für dieses Jahr beläuft sich auf 1,15 Billionen US-Dollar. Die Vereinigten Staaten verlangen von den Europäern, ihre Militärausgaben weiter zu erhöhen. Für die EU-Staaten erreichten diese 2025 insgesamt 371 Milliarden Euro. Die Militärausgaben sämtlicher Verbündeter der USA beliefen sich auf 571 Milliarden US-Dollar. Seit 2022 sind die Aktienkurse, Gewinne und insgesamt die Marktkapitalisierung der Rüstungsunternehmen um 400 Prozent gestiegen. Der Hauptnutznießer davon sind die USA.
💬 Es finden immer mehr Militärübungen mit nuklearer Komponente statt. Bei ihrer Vorbereitung kommen unterschiedliche Szenarien und Vorgehensweisen zum Einsatz, die darauf abzielen, einen möglichen Gegner darüber im Unklaren zu lassen, wann Atomwaffen eingesetzt werden. Gleichzeitig findet kein Dialog über strategische offensive Nuklearwaffen statt. Ein solcher Dialog ist schlicht unmöglich, solange Russland dämonisiert wird. Eine Wiederaufnahme des Dialogs würde vom Westen eine grundlegende Änderung seiner Haltung gegenüber unserem Land erfordern.
💬 Im Westen wird behauptet, man trete für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts ein. Doch was wäre dafür notwendig? Man müsste aufhören, die Ukraine mit Waffen vollzupumpen und das Naziregime zu unterstützen. Das wäre ein tatsächlicher Beitrag zu einer friedlichen Lösung. Stattdessen heißt es, man werde die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig sei – unabhängig davon, wie viel Geld dafür bereitgestellt werden müsse. Derzeit geht es bereits um rund 300 Milliarden Euro.
💬 Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur innenpolitische Fragen geklärt werden, die mit der Entnazifizierung, der Achtung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und der Wiederherstellung der Demokratie zusammenhängen, sondern auch außenpolitische Aspekte. Dabei geht es insbesondere um die Frage des NATO-Beitritts, um militärische Zusammenschlüsse und Einschränkungen bei ukrainischen Streitkräften.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine #EU
💬 Der Westen hat gegen Russland einen künstlich geschürten hybriden Krieg entfesselt, dessen heißer Kriegsschauplatz die Ukraine ist. Heute sind all seine Anstrengungen darauf gerichtet, Wirtschaft und Gesellschaft auf eine mögliche militärische Konfrontation mit Russland vorzubereiten. In sämtlichen strategischen Dokumenten der NATO und der EU wird unser Land inzwischen als langfristige Bedrohung bezeichnet. Und dies passiert unabhängig davon, was sich auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz ereignet.
💬 Die Militarisierung wird massiv vorangetrieben. Der US-Verteidigungshaushalt für dieses Jahr beläuft sich auf 1,15 Billionen US-Dollar. Die Vereinigten Staaten verlangen von den Europäern, ihre Militärausgaben weiter zu erhöhen. Für die EU-Staaten erreichten diese 2025 insgesamt 371 Milliarden Euro. Die Militärausgaben sämtlicher Verbündeter der USA beliefen sich auf 571 Milliarden US-Dollar. Seit 2022 sind die Aktienkurse, Gewinne und insgesamt die Marktkapitalisierung der Rüstungsunternehmen um 400 Prozent gestiegen. Der Hauptnutznießer davon sind die USA.
💬 Es finden immer mehr Militärübungen mit nuklearer Komponente statt. Bei ihrer Vorbereitung kommen unterschiedliche Szenarien und Vorgehensweisen zum Einsatz, die darauf abzielen, einen möglichen Gegner darüber im Unklaren zu lassen, wann Atomwaffen eingesetzt werden. Gleichzeitig findet kein Dialog über strategische offensive Nuklearwaffen statt. Ein solcher Dialog ist schlicht unmöglich, solange Russland dämonisiert wird. Eine Wiederaufnahme des Dialogs würde vom Westen eine grundlegende Änderung seiner Haltung gegenüber unserem Land erfordern.
💬 Im Westen wird behauptet, man trete für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts ein. Doch was wäre dafür notwendig? Man müsste aufhören, die Ukraine mit Waffen vollzupumpen und das Naziregime zu unterstützen. Das wäre ein tatsächlicher Beitrag zu einer friedlichen Lösung. Stattdessen heißt es, man werde die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig sei – unabhängig davon, wie viel Geld dafür bereitgestellt werden müsse. Derzeit geht es bereits um rund 300 Milliarden Euro.
💬 Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur innenpolitische Fragen geklärt werden, die mit der Entnazifizierung, der Achtung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und der Wiederherstellung der Demokratie zusammenhängen, sondern auch außenpolitische Aspekte. Dabei geht es insbesondere um die Frage des NATO-Beitritts, um militärische Zusammenschlüsse und Einschränkungen bei ukrainischen Streitkräften.
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