🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA „Nowosti“
💬 Zu den gefährlichen Tendenzen, die wir heute in Deutschland beobachten, gehören das Verbot, an sowjetischen Ehrenmalen und Kriegsgräberstätten Symbole des Großen Sieges zu zeigen, der Verzicht darauf, offizielle Vertreter Russlands zu Gedenkveranstaltungen einzuladen, sowie Versuche, einzelne Kapitel der jüngeren Geschichte umzuschreiben. Dazu zählt auch die Weigerung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Kollaborateure als Völkermord an den Völkern der UdSSR anzuerkennen. All dies ist Ausdruck des Kurses bestimmter politischer Kräfte, allgemein bekannte Tatsachen über die Ursachen, den Verlauf und die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs schleichend zu revidieren sowie den entscheidenden Beitrag der Roten Armee und des sowjetischen Volkes zur Zerschlagung des Nazismus zu verschweigen.
💬 Wir treten diesen Erscheinungen auf allen Ebenen entschieden entgegen – auf politischer, militärhistorischer, medialer und gesellschaftlicher Ebene. Dabei unterstützen uns Vereinigungen russischer Landsleute, zivilgesellschaftlich Engagierte, antifaschistische Aktivisten, Gedenk- und Erinnerungsorganisationen, Kommunalpolitiker, Abgeordnete sowie Vertreter der Landes- und Kommunalbehörden, die nicht bereit sind, die Erinnerung an die unsterbliche Heldentat der sowjetischen Befreiungssoldaten in Vergessenheit geraten zu lassen. Und davon gibt es nicht wenige.
💬 Wir sind auch mit der Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei der Pflege sowjetischer Kriegsgräberstätten in Deutschland zufrieden und schätzen seinen insgesamt sorgsamen Umgang mit diesen Gedenkorten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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