🎙 Aus dem Interview des Ständigen Vertreters der Russischen Föderation bei der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), Wiktor Wassiljew, für die Nachrichtenagentur „Rossija Sewodnja“ (6. August 2026)
💬 Seit der Unterzeichnung des Vertrags über kollektive Sicherheit am 15. Mai 1992 und der Gründung der Organisation im Oktober 2002 haben sich die Mitgliedstaaten für einen Dialog mit sämtlichen Strukturen, einschließlich der NATO, eingesetzt, um den Frieden zu gewährleisten. Darüber hinaus sieht Artikel 1 des Vertrags insbesondere vor, dass die Mitgliedstaaten unverzüglich Konsultationen aufnehmen, um die erforderlichen Änderungen am Vertrag über kollektive Sicherheit vorzunehmen, falls es zur Schaffung eines Systems kollektiver Sicherheit in Europa und Asien kommt. Somit war die OVKS über mehr als drei Jahrzehnte hinweg sowohl zu einem Dialog mit der NATO als auch mit der OSZE bereit, um die kollektive Sicherheit in der Region zu sichern.
💬 Die Osterweiterung der NATO verdeutlicht lediglich, dass unsere Bereitschaft, Sicherheitsherausforderungen und Bedrohungen gemeinsam zu bewältigen, ignoriert wird. Ein entsprechender Wille der NATO zur Zusammenarbeit mit uns hat weder in der Vergangenheit bestanden noch besteht er heute. Wir sehen keinen Sinn darin, gegen eine Wand anzurennen.
💬 Vor diesem Hintergrund haben der Präsident Russlands Wladimir Putin und der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko Initiativen zum Aufbau einer neuen Sicherheitsarchitektur im eurasischen Raum vorgeschlagen. Die entsprechende Arbeit wurde bereits aufgenommen, unter anderem im Rahmen der OVKS. Ich gehe davon aus, dass diese Bemühungen auf der Minsker Sicherheitskonferenz sowie auf dem Internationalen Forum zur Gewährleistung kollektiver Sicherheit, das im Herbst dieses Jahres in Moskau stattfinden wird, zusätzlichen Auftrieb erhalten werden.
🔗 Quelle: https://mid.ru/ru/foreign_policy/news/2131557/
@RusBotschaft
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