🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den erneuten Drohnenangriffen auf Schiffe im Schwarzen Meer
In der Nacht zum 30. Juli verübte das Kiewer Regime erneut Terroranschläge auf Öltanker nahe dem Seeterminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) in Noworossijsk. Wie die Pressestelle des CPC mitteilte, richteten sich die Angriffe gezielt gegen Schiffe unter fremder Flagge mit internationalen Besatzungen an Bord, die von ausländischen Lieferanten gechartert wurden. Es handelt sich um das Unternehmen Tengizchevroil, das dem amerikanischen Konzern Chevron gehört und an Energielieferungen aus Kasachstan beteiligt ist. Nur zufälligerweise wurde niemand verletzt. Die ausgebrochenen Brände konnten gelöscht werden. Eine Ölpest wurde verhindert. Dennoch sah sich das CPC erneut gezwungen, die Ölverladung auszusetzen.
💬 Mit großer Sorge sehen wir, dass die Anschläge ukrainischer Neonazis auf die zivile Energieinfrastruktur im Schwarzen Meer unvermindert weitergehen – selbst nach scharfen Erklärungen jener Staaten, die in Kiew als Partner bezeichnet werden. Gerade deren wirtschaftliche Interessen, in diesem Fall Kasachstans und der USA, werden durch die Politik Selenskis immer stärker beeinträchtigt.
Der Anführer des Kiewer Regimes hat längst nicht nur jede Rechtssubjektivität eingebüßt. Er ist zu keinerlei Vereinbarungen mehr fähig und versucht, möglichst viele Staaten in seine terroristischen Abenteuer hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. Es ist kein Zufall, dass bereits jetzt manche ausländischen Akteure – darunter auch Sponsoren der Kiewer Junta – ihre Besorgnis über die Risiken einer unkontrollierten Eskalation äußern. Wie sonst lässt sich eine Situation erklären, in der der Anführer der verbrecherischen Kiewer Clique bei seinem jüngsten Washington-Besuch von einem angeblichen Streben nach Waffenruhe spricht, sich in leerer Demagogie über vermeintliche Parameter einer Konfliktregelung verliert und gleichzeitig Angriffe auf internationale Energieversorgungsketten befiehlt – und dabei vor allem Vermögenswerte eben jenes Landes ins Visier nimmt, das er unablässig um politische, militärische und finanzielle Hilfe anfleht?
👉 Dass das Weiße Haus solche Zusammenhänge nicht erkennt, ist kaum vorstellbar. Wir rechnen damit, dass die amerikanischen Behörden, die auf Kiew Einfluss haben, dieses heuchlerische Vorgehen Selenskis endlich angemessen bewerten und ihn zurechtweisen. Dasselbe erwarten wir von den Vereinten Nationen und anderen internationalen Institutionen. Andernfalls käme das einer Anstiftung des Kiewer Regimes zu weiteren Gräueltaten und faktischer Beihilfe gleich.
Im Wortlaut auf Englisch
@RusBotschaft
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