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2077 Tage

2077 Tage

@ritterkreuztraeger

2077 Tage Kampfhandlungen!
Hierbei zeichneten sich besonders die Ritterkreuzträger aus.
Zu Ihrem Wiegenfest, gedenken wir den jeweiligen Helden, mit einem kurzen Einblick in ihren Lebenslauf.
Es gilt für uns - kein Vergessen diesen vorbildlichen Soldaten!
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Post #1577 3.17K
Ergänzung zu Major Kaiser:

Der spätere Major diente bereits in Polen und Frankreich, zeichnete sich bereits mehrfach aus.
Ende Januar 42 drang Oberleutnant Kaiser in eine russ.besetzte Ortschaft ein, dabei wurden zwei russ.Panzer abgeschossen. Als nun der russ.Gegenstoss einsetzte, blieben die sechs Panzer unter Olt K. im Ort und schossen in den kommenden zwei Tagen 28 russ.Panzer ab.
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Post #1576 3.02K
Richtigstellung:
Zu Oberst Siegfried-Hermann Grotheer!
Siegfried Grother, Sohn eines Kriminalkommissars, bestand eine kaufmännische Ausbildung, arbeitete anschliessend auch in diesem Beruf. 1927 trat er in den Polizeidienst ein, wurde 34 in die WH überführt.

Im Mittelabschnitt der Ostfront durchbrachen mehrere russ.Schützenbataillone unterstützt mit Panzern und Kavallerie die deutschen Stellungen.
OTL G. stürmt mit den Reserven des ihm unterstellten GR 464 an die Einbruchsstelle, versprengte Grenadiere werden aufgenommen und in die neue Abwehrfront eingegliedert, die sich in einer Bodenwelle befindet.
In schwerem gegner.Feuer droht der Gegenstoss bereits im Ansatz liegen zu bleiben, da reisst OTL G. ein MG hoch, springt auf und schreit „Ihr wollt doch euern Regimentskommandeur nicht im Stich lassen? Mir nach!“
Ein weiterer MG-Trupp geht in Stellung, deckt das Vorgehen der Grenadiere. OTL G. bildet hier die Seele des Widerstands!
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Post #1575 2.65K
Zum 115.Geburtstag: Major Erich Kaiser! 10.07.1910,Schopfheim/Baden - 26.08.1942,bei Gomel-UdSSR
Auch zum späteren Major K. finde ich keine Informationen, seinen Werdegang betreffend.
Er diente im Panzer-Regiment 39, dieses wurde im Oktober 40 aus den Panzer-Ersatz-Abteilungen 4 und 33 im Wehrkreis XVII (Österreich) aufgestellt und im Verband der 17.PD eingesetzt.
Nach Bildung des Rgt wurde im Frühsommer 41 noch eine dritte Abteilung zugeführt wobei es ab Mai 41 bereits in Polen stationiert war.
Mit dem Beginn von „Barbarossa“ kämpfte sich das PR 39 über Minsk, Bialystok und Borrissow nach Orscha. Hier ging es über den Dnjepr nach Smolensk, Orel und in den Desna-Brückenkopf bei Karatschew.
Nach den Kämpfen am Kessel Brjansk, wurde das PR 39 frontnah aufgefrischt und ging während „Taifun“ in Richtung Moskau vor, traf bei Tula auf die russ.Winteroffensive und musste unter schweren Verlusten von Kaschira auf Jefremow zurück kämpfen, kam schliesslich westlich Orel zum Stehen. Nach Abgabe der I.Abteilung, bestand das Regiment nur noch aus dem Stab und der II.Abteilung.
Trotzdem es derart geschwächt war, wurde es im Sommer 42 während Unternehmen „Wirbelwind“ eingesetzt, der Frontbegradigung im Ssuchinitschi-Bogen (Rschew).
Am 22.08.42 traten starke russ.Panzerkräfte zum Stoss in die Flanke an und erzielten schwere Einbrüche, die zum Abbruch des Unternehmens führten. In diesen Kämpfen wurde Hptm Kaiser, als Führer der II.Abteilung, PR 39 schwer verwundet. Ins LW-Lazarett Gomel evakuiert erlag er hier seiner Verwundung, wurde in Berjosa beigesetzt und posthum zum Major befördert.
Zum EKII und I trug er Panzerkampfabzeichen, DKiG 14.01.42, Ehrenblattspange 14.08.42, RK 26.02.1942
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Post #1574 1.7K
Zum 108.Geburtstag: Oberfeldwebel Eduard Ender!
09.07.1917,Schweinfurt - 18.01.1945,Ostpreussen
Zum späteren OFw E. finde ich keinerlei Informationen.
Im Jahr 1944 diente er als Geschützführer in der 1.Kompanie/Panzerjäger-Abteilung 49.
Die Abteilung wurde im April 39 aus der österr.Kanonenabteilung 1, in Wöllersdorf (Wiener Neustadt) aufgestellt.
Nach der Verlegung der 2.PD aus Würzburg nach Wien, wurde ab November 38 in Würzburg die 4.PD aufgestellt, dazu kam auch die Pz-Jg-Abt 49.
Im August 39 mobilisiert, kämpfte die 4.PD in Polen und Frankreich. Ab 22.06.41 in der Mitte der Ostfront eingesetzt, ging es über Gomel und Kiew nach Tula. Teile erreichten Kaschira, südlich Moskau.
Bis Ende 43 verblieb die 4.PD im Raum Orel-Kursk, ging bis zum Frühsommer 44 auf Stellungen bei Bobruisk zurück.
Mit Beginn von „Bagration“ über Bug und Narew nach Litauen und schliesslich Kurland abgedrängt, wurde die 4.PD im Januar/Februar 45 aus Kurland nach Westpreussen ausgeschifft, aufgefrischt und ging auf der frischen Nehrung in russ.Gefangenschaft.
Die Pz.-Jg.-Abt.49 gehörte zum Panzerregiment 35 und nahm an den Kämpfen der 4.PD teil.
OFw E. wurde im Februar 44 das RK verliehen, zu dieser Zeit diente er als Zugführer in der 1./PzJg-Abt.49. Wie es dazu kam finde ich nicht.
OFw Ender gilt seit dem 18.01.45 in Ostpreussen als vermisst, mit Beschluss durch das AG Schweinfurt am 08.03.51 für tot erklärt.
Zum EKII und I trug er allgemeines Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen schwarz, RK 23.02.1944
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Post #1573 1.12K
Zum 111.Geburtstag: Hauptmann Dr. Ernst Kuppinger! 08.07.1914,Neulußheim/Baden - 03.08.1995,ebenda
Der Bauernsohn wurde 36 zu seinem Wehrdienst zum Infanterie-Regiment 110, 33.ID, eingezogen, am 14.10.37 wurde er in der 14./IR 110 zum Reserve-Offiziers-Anwärter ernannt, ausgebildet und 38 ins Zivilleben entlassen.
Mit der Mobilmachung am 26.08.39 erneut eingezogen, wirde er als Lt dR Zugführer in der 2./IR 110, kämpfte im Westen.
Im Dezember 40 wurde die 33.ID zur 15.PD umgerüstet, das IR 110 schied aus dem Verband aus, kam zur 112.ID, das III.Bataillon/IR 110 wurde an das IR 258 überstellt. Auch Lt dR K. kam zum IR 258, wurde 41 Chef der 7.Kompanie, hier kämpften sie in der 112.ID in Russland.
Am 23.12.41 schwer verwundet, wurde er am 01.02.42 zum Olt dR befördert und nach der Genesung ins Infanterie-Ersatz-Btl 256 versetzt. Im November 42 gelangt er wieder an die Front, wurde Mitte des Monats Chef der 1./GR 258 (seit Oktober 42).
Als solcher wurde er im Juni 43 zum Hauptmann und gleichzeitig aktiver Offizier. Am 19.09.43 erneut schwer verwundet, übernahm er nach seiner Genesung das II.Bataillon/GR 352 (Im Juli 44 bei Witebsk vernichtet, im Sept.44 für die 246.VGD neu aufgestellt)
Für die Führung des Bataillons im Raum Aachen-Setterich mit dem RK beliehen, wurde er im Februar 45 Kommandeur Füsilier-Bataillon, ebenfalls 246.VGD und bewährte sich in den schweren Kämpfen an der Mosel. Hier geriet er am 01.04.45 in frz.Gefangenschaft, wurde am 30.04.46 entlassen.
Nach der Gefangenschaft studiertr er Volkswirtschaft, promovierte und arbeitete im statistischen Bundesamt. Nach 55 trat er in die BW ein, wurde Bataillonskommandeur und ging am 30.09.70 als Oberst iG in den Ruhestand.
Zum EKII 17.06.40 trug er EKI 01.10.41, Infanterie-Sturmabzeichen, Ostmedaille, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, gold, RK 24.12.1944, EL 05.04.1945
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Post #1572 1.01K
Zum 113.Geburtstag: Major Erich Krebs! 06.07.1912,Angerburg/O.-Pr. - 03.05.1993,Oldenburg/Olbg.
Auch zu seinem Werdegang finde ich kaum Informationen.
Zu Beginn des Ostfeldzuges diente er als Führer der 1.Batterie/Flak-Regiment 11.
Die I.Gruppe/Flak-Rgt 11 wurde ab April 35 in Seerappen (heute Ljublino) bei Königsberg, aus der Heeres-Flak-Abt. 8 aufgestellt.
Sie kämpfte in Polen und Im Westfeldzug, war bei Dieppe eingesetzt und stand bis zum Juni 41 im Raum Stettin. Unter dem Stab des Flak-Rgt 104, kämpfte die I./FR 11 im I.Flak-Korps in Russland.
Am 04.10.1941 stand die 1.Batterie unter Hptm K. in Orel und deckte den dortigen Bahnhof. Ein russ.Panzerangriff wurde im direkten Feuer der Flak abgeschlagen, dabei wurden zwei 52-Tonnen-Panzer, ein Panzer von 28 Tonnen und drei Panzer von 7 Tonnen durch das mit „…unerhörter Rücksichtslosigleit und grossem Mut…“ geleitete Feuer des Hptm K. abgeschossen. Da die Stadt zu diesem Zeitpunkt nur schwach gesichert war, war dieser Erfolg umso wichtiger. Seit Beginn des Feldzuges hatte die 1.Batterie unter Hptm K. 23 russ.Panzer abgeschossen, zwei Panzerzüge, 10 Fahrzeuge sowie mehrere MG-Nester und Mörser, dazu noch etliches anderes Material zerstört.
Hptm Krebs wurde im August 42 zum Flak-Regiment 29 versetzt. Ab dem September 43 führte er nacheinander die Feld-Flak-Schulen 16 und 21. Ab 01.01.44 Major, wurde er im Oktober 44 Lehrgangsleiter an der Luftkriegsschule 6 (Bereich Flak) und übernahm im Februar 45, das erst im November 44 aufgestellte Flak-Rgt 145. Der 27.Flak-Division unterstellt, kämpfte das Rgt an der Oder, im April 45 noch bei Angermünde-Schwedt.
Zu einer Gefangenschaft finde ich nichts.
Zu Orden und Ehrenzeichen finde ich auch nicht viel, auf anderen Bildern ist er mit EKII und I, Flakkampfabzeichen und Ostmedaille zu sehen, RK 14.02.1942
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Post #1571 930
Zum 135.Geburtstag: General der Gebirgstruppe Karl Eglseer! 05.07.1890,Bad Ischl/OÖ - 23.06.1944,Waldbach/Stmk
Der Sohn des Direktors des Stadttheaters Klagenfurt besuchte die Kadettenanstalt Marburg/Drau (heute Maribor). Ab August 08 trat er als Offiziers-Stellvertreter ins Steirische Infanterie-Rgt Nr.87 ein, wurde im Dezember 10 Kompanieoffizier und am 01.05.11 Leutnant.
Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges, marschierte Oberleutnant E. an die Front, wurde im September 14 erstmals verwundet, kam im November zu seinem Rgt zurück. Anfangs Dezember wieder an der Front, wurde er am 24.12.14 schwer verwundet und geriet in russ.Gefangenschaft. Die folgenden Jahre verbrachte er in verschiedenen russ.Lazaretten, kehrte im März 18 als „Austauschinvalide“ zurück. Im Kriegslazarett erfolgte seine Beförderung zum Hptm, zurück datiert auf den 01.08.17.
Bis zum Kriegsschluss kam er nicht mehr an die Front, war aber pünktlich zum Kärntner Abwehrkampf wieder hergestellt, wurde der „Gruppe Velden“ zugeteilt und beim Sturm auf die Rosegger Draubrücke (05./06.01.19) dabei.
Danach wurde er ins österr.BH übernommen, diente im Jäger-Rgt 11, wurde 26 Major und wechselte ein Jahr später in den Generalstab. Ab Spätsommer 32 OTL, wurde er 35 Oberst und nach dem Anschluss in die WH übernommen.
Ab 01.08.38 kommandierte er das Gebirgsjäger-Regiment 136, gab das Kommando aber mit der Mobilmachung im August 39 ab, wurde dafür Chef des Generalstabes, stellv.Generalkommando XVII.Armeekorps, Salzburg.
Am 01.11.40 zum Generalmajor befördert, übernahm er die 4.Gebirgsdivision, führte diese während „Marita“und später bei „Barbarossa“ im Südabschnitt der Ostfront, bis er Anfang Oktober verwundet wurde und sein Kommando abgeben musste.
Für seine Führung der 4.GD mit dem RK beliehen, übernahm er die Division im November 41 erneut, gab es erst nach einer erneuten Verwundung im Oktober 42 im Kaukasus ab, kam danach in die Führerreserve des OKH.
Ab 01.02.43 Generalleutnant, wurde er im März 43 Kdr 114.Jäger-Division, führte diese bis zum 01.12.43 auf dem Balkan. Ab dem 10.12.43 führte er das XVII. Gebirgs-Armeekorps in Lappland, nach erfolgter Beförderung zum Gen.d.Geb.-Truppe, wurde er kommandierender General XVII.Gebirgs-AK.
Gemeinsam mit den Generalen Dietl (siehe 21.07.2021), v.Wickede und Rossi flog er im Juni 44 zu einer Besprechung auf den Berghof. Auf dem Rückflug stürzte die Maschine auf der steirischen Seite des Hochwechsels bei Waldbuch ab. Es gab keine Überlebenden.
Zum Kärnterkreuz trug er verschiedene österr.Orden, Goldenes Verdienstabzeichen Österreichs, Ehrenkreuz des Weltkrieges, EKII und I 30.04.41, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, Ostmedaille, Krimschild, RK 23.10.1941
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Post #1570 845
Zum 116.Geburtstag: Major Herbert Sichelschmidt! 04.07.1909,Kray-Leithe/Essen - 17.07.1944,Tartakow-Lemberg/UA
Auch zum Werdegang des späteren Major S. finde ich keine Informationen.
Im Juli 43 zum Major befördert, kommandierte er seit dem 08.07.43 die Sturmgeschütz-Abteilung 210.
Diese wurde von März bis Mai 41 in Jüterbog aufgestellt und kam unmittelbar darauf über Ostpreussen in den Suwalki-Zipfel. Hier marschierte sie mit der 256.ID nach Witebsk und Deminow, schloss dabei den Kessel um Brest. Kurz danach stiess sie mit der 6. und 7.PD weiter vor, kämpfte in der Kesselschlacht von Smolensk.
Für die Schlachten bei Welikije Luki wieder der 256.ID unterstellt, folgten die Kesselschlachten bei Wjasma und Brjansk. Während „Taifun“ nahm sie am letzten Vorstoss auf Moskau teil, der am 24.12.41 endgültig liegen blieb. Mit den letzten 14 Geschützen kämpfte sich die StuG-Abt. 210, stellenweise infanteristisch, auf Stellungen bei Nowo Dugino zurück, wurde ab April 42 aufgefrischt, kam danach im Süden der Ostfront zum Einsatz, nach dem Durchbruch nordostwärts Stalino, ging sie in Richtung Stalingrad vor, schwenkte bei Rostow nach Süden ein und unterstützte die 97.Jäger-Division, sowie die 1.Gebirgsdivision bei den Kämpfen im Kaukasus. Ab Februar 43 begann der Rückmarsch aus dem Kaukasus, die letzten Fahzeuge blieben im Kuban-Gebiet zurück, nur das Personal wurde auf die Halbinsel Kertsch evakuiert und später an der Mius-Front im Stellungskpf eingesetzt, wo sie herbe Verluste erlitt.
Im Juli 43 übernahm nun Major S. die Abteilung, führte sie in den Rückzugsgefechten nach Nikopol und weiter nach Stanislaus. Ab Januar 44 zur StuG-Brigade 210 erweitert, bildete sie in der Korpsgruppe Breith, einen Teil der Südgruppe der deutschen Kräfte im „Hube-Kessel“.
Am 05.04.44 setzte das russ.11.Panzerkorps bei Okopy über den Dnjestr, um den Ausbruch der deutschen Kräfte nach Westen zu verhindern. Mit der „Gruppe Gollnick“ schlug die Stug-Brig 210 unter Major S. in diesen Verband hinein und trieb ihn über den Dnjestr zurück. Dabei verlor das russ.11.Pz-Korps mindestens 35 Panzer, von denen die Masse auf das Konto der StuG-Brig 210 ging.
Nachdem die Kesselschlacht von Kamenez-Podolsk beendet worden war und die Front im Raum Tarnopol wieder stabilisiert werden konnte, wurde Major S. am 17.07.44 schwer verwundet und zum HVPl Sokal im westukrainischen Tartakow (Oblast Lemberg) evakuiert, wo man nur noch seinen Tod feststellte. Er liegt auf dem dt.Kriegsfriedhof Przemysl bestattet.
Zum Allgemeinen Sturmabzeichen trug er EKII 18.06.40, EKI 21.08.41, Verwundetenabzeichen schwarz, Ostmedaille, DKiG 17.011.43, RK 04.05.1944
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Post #1569 868
Zum 118.Geburtstag: Oberst Siegfried-Hermann Grotheer! 03.07.1907,Hochlar/Recklinghausen - 19.12.1991,Ruhpolding.
Viel finde ich auch zu seinem Werdegang leider nicht.
In den Jahren 24/25 muss sich er allerdings zum Dienst in der Reichswehr gemeldet haben.
Im Zuge der Mobilmachung am 26.08.39, wurde im Wehrkreis VI das Infanterie-Regiment 464 aufgestellt und der 253.ID zugeteilt.
Dem IR 464 wurde auch Siegfried Grotheer zugeteilt, zu diesem Zeitpunkt dürfte er bereits Offizier gewesen sein.
Das IR 464 kämpfte im Westfeldzug bei Dünkirchen, später am Chemin des Dames und Westfrankreich.
Nach dem Waffenstillstand als Besatzungstruppe in Nordfrankreich verblieben, wird das IR 464 mit der 253.ID ab April 41 nach Ostpreussen verlegt, kämpft sich während „Barbarossa“ über Kowno nach Welikije Luki und Kalinin vor. Mit Beginn des Winters 41/42 wird es in den Raum Rschew verlegt, bleibt bis Frühjahr 43 in diesem Raum.
Im März 42 wird Siegfried Grotheer mit der Ehrenblattspange des Heeres ausgezeichnet, zu diesem Zeitpunkt kommandiert er als Hauptmann das II.Bataillon/IR 464. Das IR 464 wird im Oktober 42 zum Grenadier-Regiment 464, bleibt der 253.ID unterstellt und kämpft sich im Jahr 43 aus dem Raum Jelnja nach Bobruisk zurück.
Während dieser Kämpfe schaltete Siegfried Grotheer, mittlerweile zum Oberstleutnant befördert, und Kommandeur des GR 464, von einem MG-Schützen begleitet, die kampierenden Besatzungen von 28 russ.Panzern aus.

Mit dem GR 464 trat er danach den langen Marsch über Cholm zur Weichsel an, später kämpfte das GR 464 in den Beskiden und in Oberschlesien, bis es schliesslich in Mähren die Waffen streckte.
Zu einer Gefangenschaft finde ich nichts, Oberst a.D. Grotheer starb im Krankenhaus von Ruhpolding.
Zur Dienstausteichnung 3.Klasse (12Jahre) 1936 trug er Schutzwall-Ehrenzeichen, EKII und I, Ehrenblattspange 28.03.42, DKiG 25.05.42, Ostmedaille, RK 06.11.1943
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Post #1568 1.42K
Zum 118.Geburtstag: Oberst Dr.jur. Ernst Kupfer! 02.07.1907,Coburg - 06.11.1943,bei Thessaloniki
Der spätere Dr.jur. brach das Gymnasium ab, absolvierte eine Banklehre. Nachdem er dort arbeitslos geworden war, holt er sein Abitur nach, studierte danach Jura in Heidelberg, wurde 26 Mitglied der Burschenschaft Allemania Heidelberg. Zum 01.10.28 trat er dazu ins 17.Bayrische Reiterregiment ein, kam zur 5.Eskradron. Hier wurde er am 01.04.33 Leutnant (obwohl zu dieser Zeit Offiziersstellen nur Adligen vorbehalten waren) und am 01.12.34 Olt. Im März 37 promovierte er, wurde im Herbst 37 Schwadronschef und Anfang 39 Rittmeister.
Durch seine Frau vom Fliegen begeistert, liess er sich zur Luftwaffe versetzen und zum Piloten ausbilden. Nach fliegerischer Ausbildung in einer Aufklärerschule meldet er sich zum Jahreswechsel 39/40 zu den Stukas, kommt Ende August 40 zur Stuka-Erg.-Gruppe nach Lippstadt, eine Woche später wird er zum Stuka-Geschwader 2 versetzt und am 01.10.40 als Hptm zum Kapitän der 7.Staffel, welche, in Anlehnung an den Beginn seiner Laufbahn als Reiter-Offizier, scherzhaft die 7.Schwadron genannt wird.
Seine Feuertaufe erlebt er während Unternehmen „Merkur“, wobei er am 22.05.41 den leichten Kreuzer HMS „Gloucester“ durch Volltreffer versenkt.
Im Monat darauf an die Ostfront verlegt, kommt das Geschawder erst in den Mittelabschnitt, wird aber kurz danach in den Norden abkommandiert. Am 23.09.41 startet das Geschwader zum Angriff auf die Baltische Flotte im Hafen Kronstadt. Hptm Kupfer versenkte hier einen Kreuzer, wurde aber auch durch Flak schwer getroffen, es gelang ihm die eigenen Linien zu erreichen und notzulanden. Beim nächsten Einsatz gegen Kronstadt beschädigte er das Schlachtschiff „Oktoberrevolution“, musste aber erneut schwer beschädigt notlanden. Im dritten Einsatz gegen Kronstadt verliess ihn das Soldatenglück kurz einmal. Durch Flak erneut schwer getroffen, überschlug sich seine Maschine bei der Landung. Er erlitt einen dreifachen Schädelbruch, eine schwere Gehirnerschütterung und mehrere Knochenbrüche. Dazu quetsche er sich noch einen Sehnerv ein.
Obwohl die Ärzte zweifelten, dass er jemals wieder laufen könne, flog er nach rund sechs Monaten wieder an der Front, wurde am 01.04.42 zum Major befördert und übernahm die II.Gruppe/StG 2. Ab Sommer 42 eher im Süden Ostfront eingesetzt, landete er im Juni neben einem abgeschossen Stuka, evakuierte dessen Besatzung, beendete am 30.10.42 seinen 500.Feindflug. An Weihnachten 42 „rettete“ er mit der II./StG 2 den Versorgungsflughafen Kalatsch vor russ.Panzerspitzen.
Am 01.03.43 zum Kommodore des StG 2 ernannt, beendete er am ersten Tag von „Zitadelle“ seinen 600.Feindflug. Als die Kämpfe bei Kursk „kippten“, wurden sämtliche Nahkampffliegerverbände im „Kampfverband Kupfer“ zusammen gefasst.
Im September 43 zum Oberstleutnant befördert und zum Inspekteur der Schlachtflieger ernannt, verliess er nach 636 Feindflügen die Front.
In seiner neuen Dienststellung machte er sich für die Einführung der FW-190 stark, um die veralteten Hs-123 und Ju-87 zu ersetzen. Dafür reiste er zu sämtlichen Schlachtgeschwadern. Am 06.11.44 war er auf dem Rückflug aus Griechenland, als die He-111, welche er nicht selbst steuerte, am Semer Kajasen, 60 km nördlich von Saloniki, in schlechtem Wetter abstürzte. Kurz nach seinem Tod zum Oberst befördert, ist er auf dem deutschen Soldatenfriedhof Dionyssos-Rapendoza beigesetzt.
Zum Flugzeugführerabzeichen trug er EK II und I, Frontflugspange (KF) gold mit Anhänger „600“, Verwundetenabzeichen gold, DKiG 15.10.42, Ärmelband „Kreta“, RK 23.11.1941, EL 08.01.1943, S 11.04.1944 (posthum)
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Post #1567 856
Zum 111.Geburtstag: Hauptmann Rudolf Pflanz! 01.07.1914,Ichenheim/Baden - 31.07.1942,Berck-sur-Mer/FRA
Im Jahre 35 trat er in die LW ein um Jagdflieger und Offizier zu werden. Bis Ende des Jahres 38 hatte er beides erreicht, diente als Leutnant im Jagdgeschwader 131, aufgestellt im März 37 in Jesau bei Königsberg, wurde die Gruppe des JG 131 zum JG 130. Durch Umbenennung der I.Gruppe/JG 132 in I./JG131 wurde der Verband mit dem Stab und einer Gruppe neu aufgestellt. Mit Bf 109 D-1 ausgerüstet wird am 01.05.39 aus dem Verband das Jagdgeschwader 2 „Richthofen“.
Zu Beginn des Krieges zum Luftschutz der Reichshauptstadt eingesetzt wurde das JG 2 zu Beginn des Jahres 40 zum Schutz der Westgrenze nach Frankfurt verlegt.
Noch vor Beginn des Westfeldzuges war Lt P. erstmals erfolgreich, schoss eine frz.Potez 63 nordwestlich Merzig ab.
Zu dieser Zeit flog er in der 3.Staffel als Flügelmann des RKT Major H.Wick (siehe 05.08.2022). Das blieb auch so bis zur Luftschlacht im England. Am 28.11.40 sah er wie seine Führungsmaschine (Major Wick) abgeschossen wurde. Woraufhin er diese Maschine abschoss und damit wohl das brit.Ass J.C.Dundas tötete.
Es war Pflanz‘ achter Luftsieg.
Seit September 40 zum Olt befördert, flog er abwechselnd in der Stabsstaffel und der 3.Staffel, wurde am 23.07.41 „Ass am Tag“, und wurde nach seinem 20.Luftsieg mit dem RK beliehen, übernahm im November die 1./JG 2. Ab Mai 42 führte er die 11.Staffel, ausgerüstet mit einer mit Druckkanzel ausgestatteten Höhenjagd-Version der Bf-109 G-1.
Nach weiteren Luftkämpfen und Siegen kam der 31.07.42. Er wurde südlich von Moncheaux wahrscheinlich von FlightSergeant William P.Kelly, einem Amerikaner der „Eagle“-Squadron, abgeschossen und schlug bei Berck-sur-Mer in der Picardie auf.
In einer nicht genannten Zahl von Einsatzflügen werden ihm 52 Abschüsse (alle im Westen) zuerkannt.
Zum Flugzeugführerabzeichen trug er EKII 05.05.40, EKI 16.09.40, Frontflugspange (J) gold 22.04.41, DKiG 16.07.42, RK 01.08.1941
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Post #1566 845
Zum 113.Geburtstag: Korvettenkapitän Ernst Mengersen! 30.06.1912,Bremke/Detmold - 06.11.1995,Detmold
Am 01.04.33 trat er freiwillig in die damalige Reichsmarine ein, kam zur 4.Kompanie/II.Schiffstammabteilung, Stralsund, erhielt hier seine militärische Grundausbildung welcher ab Juni 33 die Bordausbildung auf „Gorch Fock“ und leichter Kreuzer „Karlsruhe“ folgte. Bis Oktober folgten weitere Bordausbildungen, sowie Lehrgänge an Land, sodass er am 01.10.36 zum Leutnant zS befördert wurde.
Ab 14.10.37 diente Lt zS M. als Adjutant, Signal- und Horchoffizier auf Panzerschiff „Admiral Scheer“ und beteiligte sich an Sicherungsaufgaben während des span.Bürgerkrieges, wurde am 01.06.38 Olt zS.
Nach dem Oktober 38 in der 6.T-Boot-Flottille eingesetzt, meldet er sich freiwillig zur U-Waffe, schliesst seine Ausbildung noch vor Kriegsbeginn ab.
Nach kurzer Verwendung als I.WO auf U 54 (Typ VII B, KptnLt G.-H. Michel), absolviert er zwei Fahrten als Kommandant von U 18 (Typ II B). Am 01.10.40 zum KptnLt befördert, wird er am 03.11.40 Kdt von U 101 (Typ VII B). Mit dem Boot unternimmt er sechs Feindfahrten, versenkt dabei acht Schiffe mit 46.000 BRT, darunter den Zerstörer HMS „Boadwater“ mit 1200 BRT.
Am 01.01.42 zum Kdt von U 607 (Typ VII C) bestimmt, unternimmt er mit dem Boot drei weitere Feindfahrten, versenkt drei weitere Schiffe.
Am 18.04.43 gibt er das Kommando ab, wird ab 01.06.43 Leiter der Fahrtausbildung in der 27.U-Flottille, Gotenhafen, zwei Wochen später wird er Flottillenchef, 20.U-Flottille in Pillau.
Diesen Posten bekleidet er bis zur Auflösung der Flottille am 24.02.45, wird kurz Taktiklehrer der 25.U-Flottille, soll ab 01.04.45 die 15.U-Flottille in Kristiansand übernehmen, zu deren Aufstellung es aber nicht mehr kommt.
Am 09.05.45 wird er von brit.Truppen in Norwegen gefangen genommen und am 20.02.46 entlassen.
Aus seinem weiteren Leben finde ich nichts.
Insgesamt wird ihm die Versenkung von 13 Schiffen mit 72.500 BRT zuerkannt, darunter Zerstörer HMS „Broadwater“ und SS „Gairsoppa“ (bekannt wegen der Ladung, unter der sich 200t Silber befanden), ferner wurde er am 03.12.40 namentlich im WH-Bericht erwähnt.
EKII 27.01.40, U-Kriegsabzeichen 25.02.40, Spanienkreuz bronze mit Schwerter 23.10.40, EKI 10.12.40, KVK II.Klasse mit Schwerter 01.09.44, KVK I.Klasse mit Schwerter 30.01.45, RK 18.11.1941
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Zum 134.Geburtstag: Oberst der Reserve Richard Kolb! 29.06.1891,Bamberg - 16.09.1945,Bad Reichenhall
Zum 01.08.1912 trat er als Fahnenjunker in die kgl.Bayrische Armee ein, kam zum 6.Feldartillerie-Regiment. Seit dem 01.08.1914 Leutnant, kämpfte er mit dem Rgt an der Westfront, wurde im Dezember 17 Oberleutnant und im Krieg mit beiden EK sowie dem Verwundetenabzeichen schwarz beliehen.
Obwohl 1919 aus dem Militärdienst ausgeschieden, wurde ihm 1922 der Charakter eines Hauptmann a.D. verliehen. Seit 21 war er eines der ersten Mitglieder der NSDAP und, nach deren Gründung, der SA. In deren Führung eingesetzt war er Waffenoffizier Hitlers und Teilnehmer am Putsch vom 09.11.23.
Nach 31 erneut Mitglied der NSDAP, trat er dazu der SS bei (Nr.60.827), kam als Redakteur der „Bayerischen Radiozeitung“ zum Rundfunk, organisierte am 30.01.33 die Rundfunkreportage zu den Fackelzügen in Berlin.
Wegen seiner Nähe zum Parteiflügel um Gregor Strasser nach dem Oktober 33 weitgehend „kaltgestellt“, erhielt er einen Lehrauftrag an der Uni Jena, war SS-Hstuf (Ehrenhalber).
Mit Kriegsbeginn meldete er sich freiwillig zur Wehrmacht, wurde als Hptm dR aufgenommen und zur Luftwaffe versetzt.
Seit dem 01.12.39 Major dR, kommandierte er die leichte Flak-Abteilung 861 (mot), später die le.Flak-Abt.91 (mot).
In der Anfangsphase von „Barbarossa“ gelang es ihm, ohne Unterstützung durch schwere Waffen, mit seiner Abteilung auf den Flugplatz von Bobruisk vorzudringen und diesen, trotz heftigem Widerstand, zu erobern. Dabei fielen 63 Flugzeuge unbeschädigt in dt.Hände, dazu kam anderes wertvolles Material.
Ab Mai 42 OTL dR, war er kurzzeitig Kdr zweier Flak-Ersatz-Abteilungen, wurde im Dezember 43 zum Oberst dR befördert und 44 Kommandeur Flak-Regiment 43 (mot). Im Juli 44 schwer verwundet und in die Heimat evakuiert, verübte er, schwer kriegsversehrt, im Sept.45 im Lazarett Reichenhall Suizid.
EKII 05.11.14, EKI 24.12.17, Bay.Militärverdienstorden 15, Verwundetenabzeichen schwarz 18, Blutorden 09.11.23, Ehrenwinkel „Alter Kämpfer“ 34, Ehrenkreuz für Frontkämpfer 34, Spangen zu EK‘s, Flakkampfabzeichen LW, RK 12.11.1941
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Post #1564 842
Zum 133.Geburtstag: Kapitän zur See Hermann Witt! 28.06.1892,Altona/Hamburg - 10.12.1988,Lütjenburg/Plön
Seit dem 01.04.1912 dient er in der kaiserlichen Marine, wird im März 15 zum Leutnant zS, und im Dezember 17 zum Oberleutnant zS befördert. Im Krieg dient er u.a. als Wachoffizier auf Torpedoboot S 34.
Zur Zeit zwischen den Kriegen finde ich zu ihm keine Angaben, ab dem 04.01.37 dient er im Rang eines KptnLt als Schifffahrtsreferent in der Marinestation Ostsee in Kiel. Hier erfolgen die Beförderungen zum KKptn und Fregattenkapitän.
Ab Februar 43 kommt er zum Kommandierenden Admiral Ostland, Admiral T. Buchardi (siehe 14.05.2021), dient hier als Chef des Stabes.
Im September wird er zum Hafenkommandant von Dünkirchen ernannt und ab dem 01.11.43 wird er Hafenkommandant von Cherbourg. Als solcher war er dem Seeverteidigungskommando Normandie unterstellt, und organisierte mit GenLt K.-W. von Schlieben die Verteidigung der „Festung Cherbourg“ nach der alliierten Landung im Juni 44.
Im Zuge der Kapitulation der „Festung Cherbourg“ geriet auch er am 29.06.44 in US-Gefangenschaft, aus der er im September 46 entlassen wurde.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum EKII Juni 15 trug er EKI Dezember 17, Hanseatenkreuz (Hamburg) 24.04.18, Spange zu EKII 19.04.40, KVK I.Klasse mit Schwerter 30.01.43, Spange zu EKI Juni 44, DKiG 27.06.44, RK 24.09.1944
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Post #1563 912
Zum 127.Geburtstag: Oberst Robert Colli! 27.06.1898,Wien - 22.07.1980,Gmunden/OÖ
Seit dem Mai 16 dient er in der k.u.k-Armee, absolvierte im Winter 16/17 die Reserve-Offiziersschule Jägerndorf und kam danach als Zugführer ins Infanterie-Rgt 80, später ins Sturm-Bataillon 9. Im Mai 18 zum Leutnant befördert, wird er im September ins Lazarett eingeliefert und Ende November in den den Ruhestand verabschiedet.
Im Februar 23 wird er als Unteroffizier reaktiviert, kommt zum Alpenjäger-Regiment 12 und nimmt im Sommer an einem Offiziers-Anwärter Kurs teil. Ab August 24 Wachtmeister im AJR 12, wird er am 30.01.26 erneut Leutnant, durch seinen voran gegangenen Dienst jedoch am gleichen Tag zum Oberleutnant befördert.
Ab Juni 36 Hauptmann, wird er nach dem Anschluss in die WH übernommen, kommt ins Infanterie-Regiment 133, Linz, (aus dem IR 14 des österr.BH gebildet). Nach der Teilnahme an den „Blumenkriegen“ wird Hptm Colli im August 39 zum Major befördert, kämpft mit dem IR 133 in der 45.ID in Polen und in Frankreich.
Nach dem Westfeldzug muss die 45.ID ein Drittel ihres Bestandes an die 100.Jäger-Division abgeben, Major Colli wird ebenfalls versetzt, kommt schliesslich zur Kfz-Inst.-Abt 592, dient mit dem Verband an der Ostfront, wird im März 42 zum Oberstleutnant befördert.
Ende März 42 wird er ins IR 95 versetzt, übernimmt das II.Bataillon. Nach Verwundung im Mai 42, kommandiert er ab September 42 das I./IR 185, bevor er Mitte Oktober die Führung des gesamten IR 185 übernimmt.
Im November 42 wird er erneut versetzt, übernimmt das IR 547.
Eigentlich für die 328.ID aufgestellt, wird das IR 547 jedoch getrennt von der Division eingesetzt. Im Rahmen der 83.ID kämpft es bei Welikije Luki, hier schmilzt die Division bis zur Jahreswende 42/43 auf 781 Mann zusammen!
Im August 43 wird Robert Colli zum Oberst befördert.
Am 08.02.44 wird die, mittlerweile zum Grenadier-Regiment 547 umgerüstete Einheit unter Obst C. in seinen Stellungen bei Nowossokolniki angegriffen. Der Gegner zielt mit Panzerunterstützung am Podgornoje-See vorbei auf Bykowo. Genau im Dorf Bykowo hatte aber Oberst Colli seinen Regimenst-Gefechtsstand. Kaum waren die ersten gegner.Spitzen vor diesem angelangt führte der Oberst seine Tross-Leute an den Gegner. Dabei sprang der Oberst selbst einen Panzer an, riss das unverriegelte Turmluk auf und eliminierte die Besatzung mit seiner Pistole. Gegen 15 Uhr wollte er diese Aktion an einem zweiten Panzer wiederholen, wurde jedoch dabei schwer verwundet. Von seinen Männern geborgen und in ein Lazarett verbracht musste ihm ein Bein amputiert werden.
Ab dem 21.02.44 wurde er in die Führer-Reserve des OKH versetzt, wobei er in ein Lazarett im Wehrkreis XVII (Wien) verlegt wurde. Ab dem Januar 45 wurde er nach Ausheilung seiner Verwundung zum Kommandeur Grenadier-Ersatz-Regiment 557.
Hier geriet er im Mai 45 in US-Gefangenschaft, aus der er einen Monat später entlassen wurde.
Aus seinem weiteren Leben finde ich nichts.
Zum silbernen Verdienstabzeichen der Republik Österreich 07.10.34 trug er Ehrenkreuz für Frontkämpfer, EKII 11.12.39, EKI 14.06.40, Infanterie-Sturmabzeichen 12.06.41, Ostmedaille, Verwundetenabzeichen schwarz 20.10.43, silber 18.02.44, gold 26.09.44, Panzervernichter Februar 44, DKiG 03.08.43, RK 19.02.1944
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Zum 111.Geburtstag: Major Erich Beine! 26.06.1914,Dörentrup/Westf. - 06.02.2004,Braunschweig
Ab wann genau er dient finde ich nicht. Am 15.04.36 wird er als Rekrut zur Luftnachrichtenabteilung I/14 in Münster versetzt, wird hier zwei Jahre später zum Unteroffiziers-Anwärter.
Ab dem 01.04.39 in die 9.Komapnie/III.Flugmelde-Ausbildungs-Abt. versetzt, wird er sechs Wochen später wieder versetzt (Luftnachrichten-Rgt 1) und kommt im September zur Flugmelde-Kompanie, Lübeck, wird hier zum Feldwebel befördert (01.10.39).
Im Jahr 40 meldet er sich freiwillig zur Fallschirmtruppe, wird am 27.07.40 dahin versetzt und beginnt seinen Dienst als Zugführer in der 2./Luftnachrichten-Abt.41.
Nach bestandenem Lehrgang an der Fallschirmschule I, Wittstock/Dosse, wird er am 01.03.41 ins I.Bataillon/Luftlande-Sturm-Regiment 1 versetzt und am 15.04.41 zum Leutnant befördert.
Mit dem LL-Strm-Rgt nimmt er an den Einsätzen auf dem Balkan, an „Merkur“ und später in Russland teil. Am 27.07.42 wird er Nachrichten-Zugführer des I./LL-St-Rgt, zum 22.12.42 erfolgt die Beförderung zum Oberleutnant. Am 15.03.43 übernimmt er die 5.Kompanie seines Rgt, wird tags darauf zum Hauptmann befördert. Am 07.03.43 wird er dann offiziell von der Luftnachrichten-Truppe zur Fliegertruppe versetzt.
Ab November 43 wird in Italien das Fallschirmjäger-Regiment 12 für die 4.FJD aufgestellt.
Als Stamm dient dazu das I./LL-St-Rgt, dazu traten Teile der Divisionen „Demgo“ und „Folgore“, also Italiener, welche auf deutscher Seite weiter kämpfen wollten.
Unter Major Gericke (siehe 23.12.2023) als Kampfgruppe im Bereich Anzio/Nettuno eingesetzt, gelang es den Männern unter seinem Kommando, am 19.03.44, einen US-Vorstoss in Richtung Albaner Berge/Rom zurück zu schlagen. Nach dem brit.-poln. Durchbruch bei Cassino, waren letztlich auch die Stellungen um Anzio unhaltbar geworden und das FJR 12 zog sich langsam zurück. Dabei wurden sie ständig von materiell weit überlegenen US-Verbänden bedrängt, dennoch bildeten die Fallschirmjäger hier die Nachhut der gesamten 10.Armee.
Im Juli zeichnete sich Hptm B. erneut aus, als er einen gegner.Panzervorstoss abwehrte. Während der Kämpfe um Florenz und im Apennin-Bogen stand er im Kampf und zeichnete sich wiederholt aus, zuletzt als Kommandeur I.Bataillon/FJR 12.
Als solcher wurde er am 01.05.45 zum Major befördert. Nach der Gesamtkapitulation geriet er am 23.05.45 in brit.Gefangenschaft aus der er am 16.04.46 entlassen wurde.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum EKII 28.06.40 trug er Fallschirmschützenabzeichen 03.10.40, EKI 25.02.42, Erdkampfabzeichen LW 26.09.44, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, gold 19.04.45, RK 05.09.1944
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Post #1561 762
Zum 118.Geburtstag: Major Karl Betz! 25.06.1907,Gotha - 02.07.1942,Parnevo/UdSSR
Zu seinem Leben finde ich nicht sehr viel, mehrere Quellen stimmen darin überein, dass er bereits vor dem Krieg zum Schützen-Regiment 2 gehörte.
Das SR 2 entstand im Oktober 35 aus der Umbenennung des Infanterie-Rgt Meiningen. Seit der Umbenennung war es der 2.PD unterstellt, kämpfte mit der Division in Polen und Frankreich, sowie auf dem Balkan.
Das SR 2 kam anfangs nicht in Russland zum Einsatz, verblieb bis Anfang August 41 im Raum Lemberg. Danach nach Frankreich verlegt, fungiert es mit der 2.PD als Besatzungstruppe im Raum La Rochelle, bevor die Division Mitte September 41 nach Smolensk verlegt wird, um an „Taifun“ teilzunehmen. Sie kämpfte sich dabei durch Roslawl nach Gshatsk. Bis zum 05.12. erreichte sie Stellungen bei Klin, wurde hier von der russ.Winteroffensive getroffen und bis Mitte Januar auf die Linie Juchnow-Gshatsk-Subzoff abgedrängt.
Hier folgten bis in den April hinein schwere Abwehrkämpfe.
Während dieser Abwehrkämpfe drangen russ.Truppen im Raum Szawino ins deutsche Stellungssystem ein. Bis zum 02.03. hatte der Gegner in diesem Raum täglich 4-8mal angegriffen. An diesem Tag startete das II.Bataillon/SR 2 unter Hptm B. aus der Verteidigung heraus einen Gegenstoss, der den Gegner mehrere Panzer kostete und dazu die alte HKL erneut besetzte.
Am 02.07.42 startete deutscherseits das Unternehmen „Seydlitz“, dabei fiel, der mittlerweile zum Major beförderte Karl Betz bei den Kämpfen in und um Parnewo, im Gebiet Belyi (Bjeloy).
Zum EKII 27.09.39 trug er EKI 15.06.40, Infanterie-Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen schwarz, Ostmedaille, RK 06.03.1942
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Post #1560 791
Zum 126.Geburtstag: Kapitän zur See Heinrich Eduard Bramesfeld! 24.06.1899,Gemen/Borken - 14.01.1992,München
Der Sohn eines Pfarrers diente ab April 17 in der kaiserl.Marine, wurde im Dezember 17 Bootsmaat und diente auf verschiedenen Schlachtschiffen.
Nach dem Krieg in die Reichsmarine übernommen, wurde er 1921 Leutnant zS, diente in den kommenden Jahren erst als Wachoffizier, später als Kommandant auf Torpedo- und Minensuchbooten. Ab 31 KptnLt bekleidete er verschiedene Dienststellungen als Admiralstabs-Offizier (AStO).
Ab dem 01.04.36 Korvettenkaptän wurde er Anfang 37 ins Oberkommando der Marine versetzt und im November 39 zum Fregattenkapitän befördert.
Ab dem 06.08.40 kommandierte er die kürzlich aufgestellte 36.Minensuchflottille (2.Sicherungs-Division, holländische Küste). Ein halbes Jahr später, am 17.02.41, übernahm der das Kommando über die 1.Sicherungs-Division (südliche Nordsee), kam jedoch schon im Oktober zurück zur 2.Sich.-Div. (frz.Kanalküste von St.Malo bis Schelde-Mündung).
Bis zur Verleihung des RK hatten die Verbände unter seinem Kommando mehr als 645.000BRT geleitet und geschützt, dabei wurden 34 gegner.Artillerie- und Schnellboote versenkt, 39 Flugzeuge abgeschossen und nicht weniger als 600 gegnerische Seeminen geräumt.
Ab dem 05.02.43 wurde er als Kptn zS (seit 01.09.41) zum Chef des Stabes/Sperrwaffen-Inspektion ernannt, bereits am 27.03. nach Italien versetzt, wurde er Kommandeur 7.Sich.-Div. (Sizilien/ital.Westküste). Ab Mai 43 Chef des Stabes beim deutschen Marinekommando in Italien, übernahm er im Mai 44 das Sperrversuchskommando und führte es bis zum Kriegsende.
Am 23.05.45 von den Briten gefangen genommen, wurde er am 11.03.46 entlassen.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum Ehrenkreuz für Frontkämpfer trug er EKII 28.10.40, EKI 20.04.41, Kriegsabzeichen Minensuch und Sicherungsverbände 20.04.41, DKiG 12.02.42, Verwundetenabzeichen schwarz 07.11.42, RK 21.01.1943
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Post #1559 783
Zum 108.Geburtstag: Major Friedrich Brandt! 23.06.1917,Arneburg/Stendal - 18.01.1945,bei Neumark/Westpreussen
Viel finde ich zum Leben und dem Werdegang des späteren Major B. nicht.
Im Sommer 42 diente er als Oberleutnant in der 3.Panzerdivision, führte die 3.Kompanie, Panzer-Pionier-Bataillon 39.
Im Oktober 36 im Wehrkreis III aus den Pio-Btl 9 und 44 aufgestellt, wurde es im Mai 40 zum Pz.-Pio-Btl 39.
Nachdem die 3.PD bereits in Polen und im Westen zum Einsatz kam, ging sie ab Juni 41 in der HGr Mitte vorwärts, kämpfte bei Minsk, Smolensk, Kiew, Bjansk und Tula. Ende Dezember 41 erfolgte dann die Verlegung zur HGr Süd, hier wurde sie im Kampfraum Charkow eingesetzt.
Mit der Sommeroffensive 42 drang die 3.PD bis in den Kaukasus vor, kämpfte am Terek.
Am 14.07.42 erhielt die 3./Pz-Pi-Btl 39 den Befehl eine wichtige, stark befahrene Eisenbahnlinie des Gegners zu zerstören.
Am Tag davor hatte es bereits einen ähnlichen Versuch gegeben.
Zu Fuss, von einigen Panzern und SPW gedeckt pirschten sich die Pioniere vor, entdeckten einen russ.Panzer. Olt B. fackelte nicht lang, knackte ihn mit einer geballten Ladung. Erst dabei wurde bemerkt, dass der Panzer unbemannt war. Durch die Explosion war nun aber auch der Gegner „wach“ geworden, schoss vom gegenüberliegendem Flussufer auf den Pioniertrupp, der sich schleunigst aus dem Staub machte.
An einer anderen Stelle wurde die Bahnlinie erneut erreicht und nach einem kurzen Gefecht mit einer russ.Nachschubkolonne wurden auf 100m-Länge drei Sprengungen an der zweigleisigen Strecke durch Olt B., dem OG Lübeck, sowie den Gefreiten Doehring, Kallies und Schmidt durchgeführt.
Zweieinhalb Stunden später erreichte der Pioniertrupp die eigenen Stellungen, dabei hatte man noch nebenbei 11 Gefangene in einem Kornfeld eingebracht.
Olt B. blieb nach seiner Beförderung zum Hptm im Pz.-Pi-Btl 39, später wurde er zur 25.PD versetzt, diente hier als Ib, also als Versorgungsoffizier.
Die 25.PD kämpfte 45 bei Warschau, musste sich nach drei Tagen im Warka-Brückenkopf zurückkämpfen und fand dabei lose Verbindung zum „Wanderkessel Nehring“. Nach den dortigen Durchbruchsschlachten gilt Major Brandt seit dem 18.01.45 bei Neumark als vermisst, allerdings ist er im Gedenkbuch des Soldatenfriedhofes Neumark verzeichnet.
Zum EKII und I trug er allgemeines Sturmabzeichen, RK 20.08.1942
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Post #1558 787
Zum 112.Geburtstag: Oberstleutnant Heinrich Hogrebe! 22.06.1913,Bochum - 25.06.1998,Wuppertal
Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Revierförster, dazu ein 1,5 jähriges Studium der Kolonialforstwirtschaft bei F.Heske in Tharandt. Ab 34 leistete er seinen Wehrdienst im Jäger-Bataillon 10, Goslar, den er freiwillig zum Reserve-Offiziers-Anwärter verlängerte.
Den Beginn des Krieges erlebte er in der Heeresschule Döberitz, wurde am 01.08.40 Leutnant dR. Ab dem 15.10.40 wurde in Sennelager aus Teilen der Infanterie-Regimenter 2 (Allenstein) und 23 (Rastenburg) das IR 422 zusammengestellt und der 126.ID unterstellt. Lt dR H. übernahm in diesem Verband die 5.Kompanie. Mit Beginn von „Barbarossa“ im Nordabschnitt der Ostfront eingesetzt, wurde er 41 zum Olt dR, am 01.04.42 zum aktiven Offizier ernannt.
Im Verlauf der Leningrader Blockade, kam es zur russ. „Ljubaner Operation“. Dabei wurde die 2.russ.Stossarmee ab dem 07.01.42 bei Tschudowo über den Wolchow gebracht. Bis in den April tobten hier schwere Kämpfe, die 2.russ.Stossarmee wurde dabei komplett aufgerieben. Das verstärkte IR 422 hatte daran grossen Anteil. Ende Mai wurden vom Gegner mehrere Versuche gestartet, versprengte Reste des Gegners über den Wolchow zurück zu holen. In den Mai-Wochen hielt die 5./IR 422 hier 97 russ.Angriffen stand, davon wurden 29 mit Panzern vorgetragen!
Im Juli wurde das IR 422, mit der gesamten 126.ID, in die „Festung Demjansk“ befohlen, nahm hier am Unternehmen „Michael“ teil, der Verbreiterung des „Flaschenhals“ von Demjansk.
Mittlerweile zum Hptm befördert, befehligte H.Hogrebe hier das II.Bataillon. Nach den Kämpfen um Demjansk kam das IR 422 zurück nach Leningrad und wurde im Oktober 42 zum GR 422.
Im Januar 44 durch die russ.Offensive zur Beendigung der Leningrader Blockade schwer getroffen, verteidigte sich das II./GR 422 in seinen Stellungen bei Krasnoje Sselo. Hier wurde Hptm H. im März schwer verwundet, in die Heimat evakuiert und im April zum Major befördert.
Nach seiner Genesung wurde er am 01.09.44 Kommandeur „Wachbataillon Berlin“ und nach dessen Ausbau zum Regiment, dessen erster Kommandeur. 45 noch zum OTL befördert, nahm er an den Endkämpfen um Berlin teil, zu einer Gefangenschaft finde ich nichts.
Nach dem Krieg schlug er die Laufbahn im gehobenen Forstdienst ein, dazu diente er als Reserve-Offizier der BW.
Zum EKII 25.06.41, trug er EKI 22.08.41, DKiG 14.04.42, Indanterie-Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, Ehrenblattspange, Ostmedaille, Nahkampfspange bronze, silber, (einige Quellen geben auch die NKS gold an), RK 08.09.1941, EL 13.04.1944
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