Schwarz-Weiß-Denken
Ich musste dieser Tage im Ruhrgebiet eine längere Taxifahrt unternehmen. Mein Taxifahrer war ein gebürtiger Schwarzafrikaner. Seine Familie kam Ende der 1980er Jahre nach Deutschland und siedelte sich in Essen an. Da ich selbst in Essen-Werden aufgewachsen bin, hatten wir schnell ein Thema. Er war sehr erfreut darüber, mit mir über Essen sprechen zu können. Er nannte sich selbst einen echten Essener.
Er erzählte mir, wie er mit verschiedenen Tätigkeiten sich seinen Lebensunterhalt verdiente, die Stadt zu schätzen lernte.
Er war sehr humorvoll und berichtete davon, wie er in der Corona-Zeit von Polizisten gefragt wurde, wo denn Partys seien und er sich dumm stellte und nur antwortete, die seien doch verboten.
Dann kam er sehr schnell darauf zu sprechen, dass Essen und die anderen Städte so heruntergekommen seien. Er erzählte teils amüsante, überwiegend aber furchterregende Eindrücke von der Kriminalität, die sich breit gemacht hat. Er war schockiert von kriminellen Einwanderern, die Menschen auf offener Straße erschossen, abstachen und vergewaltigen. Wenn er mit jungen Ausländern spreche, die kriminell seien, sage er ihnen immer, sie sollen doch nach Afrika verschwinden. Wenn sie sich nicht anständig verhielten, hätten sie hier nichts zu suchen. Das Problem seien vor allem zu geringe Strafen. Diese Leute müssten eingesperrt und dann abgeschoben werden.
Der Mann machte sich sichtbar ehrliche Sorgen um seine Heimat, in der er aufgewachsen war. Wie gut, dass er in mir nicht auf einen linken Multikulturalisten traf. Wer weiß, wie das ausgegangen wäre!
@RAStBChrisMoser
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