Die Uno sei inzwischen eine „nutzlose Organisation“, die nur noch dazu diene, „eine Kaste von fatal arroganten Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen“, donnerte Milei. Worte, mit denen er seine gepfefferte Kritik aus früheren UN-Auftritten noch einmal verschärfte. 2024 hatte er die Organisation bereits als bürokratischen „Leviathan“ angegriffen. Zwei Jahre später ging er deutlich weiter.
Statt Sicherheit und Menschenrechte zu gewährleisten, habe die Uno „Chaos, Gewalt und internationalen Terrorismus“ zugelassen. Die angeblichen Verteidiger der Menschenrechte hätten „blutrünstige Diktaturen“ und Regime geschützt, „die Frauen auf offener Straße steinigen“. Gleichzeitig sei ein gewaltiger bürokratischer Apparat entstanden, der sich in das Leben der Menschen und die Politik souveräner Staaten einmische. Das Ergebnis bezeichnete Javier Milei als eine „Mischung aus Anarchie und Tyrannei“.
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