Eine Drohne entdeckt eine Bewegung im Gelände. Sekunden später liegen die Koordinaten, das Wärmebild und die Bewegungsrichtung vor. Eine KI sortiert die Daten, ein Mensch bestätigt und eine Waffe schlägt zu. In der Ukraine ist dieser Kreislauf längst Alltag.
Doch die digitale Wunderwaffe blieb aus. Russland hält weiterhin große Teile des Landes und Mychajlo Fedorow, das Gesicht des digitalen Krieges, wurde im Juli aus dem Amt gedrängt.
Dahinter steht ein Machtkampf, der längst auch Deutschland erreicht hat: Panzer, Munition und Massenmobilisierung auf der einen Seite, Software-Plattformen wie Palantir auf der anderen. Wer das „Betriebssystem des Krieges“ kontrolliert, hat die Macht – und nicht mehr derjenige, der die Waffe baut.
Bei FREILICH analysiert Ilia Ryvkin, warum am Ende weder Altmetall noch Algorithmen allein entscheiden, sondern Daten, Demografie und Souveränität.
Link zum Artikel: https://www.freilich-magazin.com/technik/alien-vs-predator-der-kampf-um-den-krieg-der-zukunft
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