Irans Revolutionsgarden bekräftigen Unterstützung für regionale Verbündete zum Todestag Nasrallahs
Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) haben zum zweiten Todestag des ehemaligen Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah eine Sondererklärung veröffentlicht. Darin erklärten sie, das unter Nasrallah aufgebaute regionale Bündnissystem habe auch nach seinem Tod Bestand, und seine Strategie bestimme weiterhin das Handeln der sogenannten „Achse des Widerstands“. Die Erklärung der Revolutionsgarden wurde am 28. September um 00:50 Uhr vom iranischen Sender Press TV veröffentlicht.
Besonderes Gewicht legten die Revolutionsgarden auf die Konfrontation mit Israel und den USA. Sie bezeichneten die bewaffneten Gruppierungen im Libanon, in Palästina, im Jemen, im Irak und in Syrien als Teil einer gemeinsamen Front und stellten einen Zusammenhang zwischen deren Aktivitäten und den jüngsten Kriegen gegen Israel her. Zugleich forderte das iranische Außenministerium, den Widerstand gegen Israel fortzusetzen und die Verantwortlichen für die Tötung Nasrallahs zur Rechenschaft zu ziehen.
Iran nutzte den Jahrestag nicht nur zum Gedenken an Nasrallah: Teheran bekräftigte öffentlich, dass mögliche Vereinbarungen mit den USA über die Straße von Hormus weder einen Verzicht auf die Unterstützung seiner regionalen Verbündeten noch ein Ende der Konfrontation mit Israel bedeuten würden.
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