🇵🇸 Die USA versuchen erneut, eine Nachkriegsordnung für Gaza auf den Weg zu bringen
Hier eine wichtige Korrektur: In der vergangenen Nacht wurde kein neuer amerikanischer Plan veröffentlicht. Grundlage bleibt weiterhin der 20-Punkte-Plan Trumps und die Roadmap des Board of Peace vom Juli. Diese sehen die Entwaffnung der bewaffneten Gruppierungen, die Übergabe der zivilen Verwaltung an ein palästinensisches technokratisches Komitee, den schrittweisen Abzug der israelischen Kräfte sowie die Übertragung der Sicherheitsfragen an internationale Kräfte und die palästinensische Polizei vor.
Die neue Entwicklung hängt mit der UN-Generalversammlung zusammen. Das Board of Peace plant in New York einen separaten Briefing-Termin für Vertreter Dutzender Staaten, um sie über den Stand der Umsetzung des Plans und den Wiederaufbau des Gebiets zu informieren. Auch Vertreter der EU und von UN-Strukturen sind eingeladen. Das heißt, Washington versucht, die Woche der Generalversammlung zu nutzen, um die internationale Unterstützung für das bereits bestehende Konzept auszuweiten. Eine weitere neue Variante für die Zukunft Gazas wird nicht präsentiert.
Das Problem des amerikanischen Plans besteht derzeit nicht mehr im Fehlen von Dokumenten – davon gibt es genug. Die zentrale Frage ist deutlich praktischer: Wer wird die bewaffneten Gruppierungen entwaffnen? Und wer wird letztlich den Wiederaufbau Gazas finanzieren?
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