🇩🇪 "Eingriffe auch gegen den Willen von Eltern": CDU hat vor der Berlin-Wahl ihre Pläne gegen Gewalt an Schulen vorgestellt
Die CDU hat ein Programm zur Bekämpfung von Gewalt und Radikalisierung unter Schülern vorgelegt.
Eine der zentralen Ideen ist, dem Jugendamt die Möglichkeit zu geben, in besonders schweren Fällen schneller auch ohne Zustimmung der Eltern einzugreifen.
Außerdem schlägt die CDU separate Einrichtungen für besonders aggressive oder radikalisierte Schüler vor, einen verstärkten Informationsaustausch zwischen Schulen, Jugendamt und Polizei sowie Beschränkungen für die Nutzung von Smartphones.
Der Grund ist recht einfach: 38% der Berliner Lehrkräfte halten Gewalt an Schulen bereits für ein ernstes Problem, weitere 18% für ein sehr ernstes. Zu den häufigsten Erscheinungen zählen Beleidigungen, Mobbing, körperliche Gewalt und soziale Ausgrenzung.
Die Debatte hat sich damit allmählich von der Frage „wie erziehen“ zu einer weitaus unangenehmeren verschoben: Was tun, wenn Schule und Eltern nicht mehr zurechtkommen und der Staat zwangsweise eingreifen muss.
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