Eine neue Perspektive auf Routinen, die wir für „normal“ halten.
📉 In dieser Folge der Reihe „Von der Zeugung an in der Falle“ schauen wir hinter die Kulissen des CTG (Kardiotokogramm) – und fragen, warum eine Methode mit so schwacher Nutzenbilanz zur Standardpraxis wurde.
📊 Die Evidenz: Ein großes Cochrane-Review (12 RCTs, >37.000 Geburten) fand bei kontinuierlichem CTG keine Verbesserungen bei Zerebralparese, Säuglingssterblichkeit oder anderen zentralen Neugeborenen-Outcomes. Gleichzeitig waren Kaiserschnitte und instrumentelle Geburten häufiger.
⚠️ Auch aktuelle NICE-Leitlinien betonen: Kontinuierliches CTG kann die Interventionsrate erhöhen, ohne klaren neonatalen Nutzen.
⚠️ Was passiert in der Praxis? CTG-Kurven erzeugen nicht selten „Alarm“ – viele Befunde sind unspezifisch oder schwer zu interpretieren. Das befeuert eine Kaskade aus Sorge, zusätzlicher Diagnostik und schnellen Eingriffen. Resultat: mehr operative Geburten ohne belegten Gewinn bei den harten Endpunkten.
❓ Die Frage dahinter: Wenn große Studien und Reviews keinen klaren gesundheitlichen Nutzen belegen, warum wird CTG dann weiterhin so breit eingesetzt?
🎥 Diese Serie beleuchtet, was selten offen besprochen wird — damit Entscheidungen informiert statt alarmgetrieben getroffen werden.
👉 Jetzt anschauen – und bereit sein, alles zu hinterfragen.
Glaube war gestern. NEXIQA Gen2 prüft Empfehlungen auf echte Evidenz – damit du richtig entscheidest.