Der Markt für Graphen: Die Wahrheit hinter dem Mythos
Graphit als Graphen verkauft: Ein kritischer Blick
Der Verkauf von Produkten, die als Graphen angepriesen werden, offenbart eine tiefgreifende Diskrepanz zwischen Marketingversprechen und wissenschaftlicher Realität. Diese Produkte, oft als Wundermaterial beschrieben, entpuppen sich bei näherer Betrachtung als nichts anderes als herkömmlicher Graphit.
💡Hinweis: Dies gilt für "Graphen", "Graphenoxid" und den Kunstbegriff "Graphenhydroxid"
Zirkelschluss und Widerlegung
💢 Zirkelschluss: Die Annahme, dass die bloße Kaufmöglichkeit eines Produkts seine Existenz beweist, ist irreführend. Dieser Logik folgend, müssten auch "W-Lan Kabel" auf eBay oder "isolierte pathogene Viren", die zum Kauf angeboten werden, real sein.
💢 Widerlegung: Die Vermarktung von Graphen basiert auf einer Überbewertung seiner Eigenschaften. Was als "Graphen" verkauft wird, sind lediglich dünne Graphitschichten oder -partikel, die die Definition von echtem Graphen nicht erfüllen.
Warum das verkaufte Produkt nicht echtes Graphen sein kann
💢 Definition von Graphen: Echtes Graphen soll aus einer ein- bis neunlagigen Struktur von Kohlenstoffatomen bestehen. Jenseits dieser Grenze sprechen wir nicht mehr von Graphen, sondern von Graphit.
💢 Kommerzielle Produkte: Häufig in Pulverform, "Graphenblättern" oder als Dispersion verkauft, implizieren diese "Graphen"-Produkte eine Verarbeitung, die über die Definition von Graphen hinausgeht. Sie sind faktisch kein Graphen mehr.
💢 Materialeigenschaften und Schichtanzahl: Die einzigartigen Eigenschaften von Graphen gelten in der Theorie nur für Strukturen bis zu neun Schichten. Produkte auf dem Markt enthalten Materialien, die diese Kriterien nicht erfüllen und somit technisch als Graphit klassifiziert werden müssen.
Schlussbemerkung
Graphen, wissenschaftlich definiert als eine bis zu neun Atomlagen dicke Schicht, ist maximal 0,9 Nanometer dünn – unsichtbar klein und 1200-mal dünner als die nie isolierte Struktur von SARS-CoV-2. Logisch betrachtet kann also jedes sicht- und kaufbare "Graphen"-Produkt kein echtes Graphen sein. Ab der zehnten Schicht wird aus Graphen Graphit, mit völlig anderen Eigenschaften.
Was wir sehen und kaufen, kann nach wissenschaftlicher Definition kein Graphen sein.
Mit anderen Worten: Graphen existiert nicht nur deshalb nicht, weil es unter normalen Bedingungen weder hergestellt noch isoliert werden kann, sondern auch, weil wissenschaftliche Experimente und Laboruntersuchungen – wie beispielsweise mit der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) – gezeigt haben, dass es nicht die außergewöhnlichen Eigenschaften aufweist, die ihm theoretisch zugeschrieben werden, nämlich extreme Härte und Widerstandsfähigkeit. Dies wirft die Frage auf, wie Graphen, das theoretisch als härtestes und widerstandsfähigstes Material bekannt ist, unter dem Elektronenstrahl des Mikroskops oder in einem herkömmlichen Oxidations-Reduktions-Prozess brechen und sich irreparabel verformen kann.
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