Mutante ERIS EG.5 - Ein wissenschaftlicher Skandal? Nur 0,0067% Veränderung in einem fiktiven 29.903 Basen Genom und eine Medienhysterie, die Fragen aufwirft
Allgemein:
Die sogenannte Mutante Eris EG.5 hat für einen Sturm der Kontroverse gesorgt, aber was steckt wirklich dahinter? In der 29.903 Basen langen Referenzsequenz des hypothetischen SARS-CoV-2-Genoms sind nur zwei Basen verändert. Das ist, als würde man in einem riesigen Roman zwei Buchstaben ändern und behaupten, die gesamte Geschichte sei nun anders.
Die 2 betroffenen Regionen:
1. Die F456L-Mutation bedeutet, dass an Position (Base) 456 im "Spike-Protein-Gen" die Codierung der Aminosäure Phenylalanin (F) durch Leucin (L) ersetzt wurde.
2. Die Q52H-Mutation (in der EG.5.1-Unterlinie) bedeutet, dass an Position 52 die Aminosäure Glutamin (Q) durch Histidin (H) ersetzt wurde.
Analogie:
F456L-Mutation:
Eine Packung bunter Smarties besteht aus 1251 Stück. Der 456. Smartie in der Packung ist blau (was "F" für Phenylalanin repräsentiert). Bei dieser Mutation wird der blaue Smartie durch einen grünen Smartie (was "L" für Leucin repräsentiert) ersetzt. In der gesamten Packung gibt es 240 blaue Smarties und bereits 100 grüne Smarties. Durch die Mutation haben Sie nun 239 blaue Smarties und 101 grüne Smarties in Ihrer Packung. Es ist, als würden Sie in einer Packung Smarties, die bereits viele blaue und grüne Smarties enthält, einen einzigen blauen Smartie durch einen grünen ersetzen.
Analogie (bildlich):
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Buch mit fast 30.000 Buchstaben, und jemand behauptet, dass die Änderung von nur zwei dieser Buchstaben die gesamte Bedeutung des Buches verändert. Absurd? Genau das wird hier behauptet.
Fehleranfälligkeit:
Die Genetik ist voll von solchen minimalen Veränderungen, die oft durch einfache Fehler in der Sequenzierung oder Interpretation entstehen. Die ernsthafte wissenschaftliche Kontrolle solcher Behauptungen würde eine akribische Analyse erfordern, einschließlich wiederholter Sequenzierungen und experimenteller Kontrollen. Wo sind diese Kontrollen?
Experimentelle Beweisführung:
Es müsste experimentell bewiesen werden, dass das Virus überhaupt existiert und dass diese zwei Basenänderungen einen funktionalen Unterschied bewirken. Ohne solide Beweise bleibt die Behauptung, dass diese zwei Basen irgendeinen signifikanten Einfluss haben, ein wissenschaftlicher Trugschluss.
Fakten:
- Fehlende Publikationen: Es gibt keine einzige wissenschaftliche Publikation, die die Behauptungen über SARS-CoV-2 und die Variante ERIS EG.5 bestätigt. Wo ist die Wissenschaft?
- Zweifel an Impfstoffeffektivität: Die Pharmaunternehmen selbst zweifeln daran, ob die Wirksamkeit ihres bisherigen "Impfstoffs" aufgrund zwei winziger Basen noch gegeben ist, und produzieren direkt einen neuen Impfstoff. Was sagt das über die "Wirksamkeit" der bisherigen Impfstoffe hinsichtlich aller bereits behaupteten (fiktiven) "Varianten" aus?
- Minimale Veränderung: 0,0067% des gesamten Genoms - eine Veränderung, die in jeder Sequenzierung auftreten kann. Das ist keine Nachricht wert.
- Fehlende experimentelle Kontrolle: Kein kontrolliertes Experiment hat bisher die Auswirkung dieser 2 Basen bewiesen. Die Bedeutung dieser Veränderungen bleibt unklar und potenziell irreführend.
Fazit:
Die Behauptungen über die Mutante Eris EG.5 werfen ernsthafte Fragen über die wissenschaftliche Integrität und Verantwortung der Forscher und Institutionen auf. Ohne solide Beweise und Kontrollen sind solche Behauptungen nicht nur wissenschaftlich fragwürdig, sondern auch potenziell irreführend und manipulativ. Es ist an der Zeit, dass die Wissenschaftsgemeinschaft und die Medien die Verantwortung übernehmen und die wahre Natur solcher Behauptungen kritisch hinterfragen.
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