Ihr sitzt im Bierzelt: Lärm, wenig Schlaf, viel Alkohol, belastendes Essen. Ein paar Tage später kratzt der Hals, die Nase läuft, es wird gehustet.
Ganz München kennt das als „Wiesn-Grippe“.
Die Tagesschau behauptet: Dahinter stecken „Viren“, die von Mensch zu Mensch übertragen werden. Dagegen sollen Impfungen gegen Grippe, Corona und RSV helfen – am besten ein bis zwei Wochen vorher. Außerdem: Hände waschen und den Maßkrugrand abwischen.
Doch ob solche „Krankheiten“ tatsächlich von einem Menschen auf den anderen übergehen, wurde längst untersucht.
🧪 Nicht im Bierzelt – sondern in zahlreichen kontrollierten Menschenversuchen.
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Influenza 1918/19
Boston – Rosenau:
62 Gesunde, acht verschiedene Versuchsarten: Anhusten, Sekrete, Blut, direkter Kontakt „Nase zu Nase“.
➡️ Ergebnis:
„Nothing like influenza developed.“
San Francisco – McCoy & Richey:
50 quarantänisierte Marines.
➡️ Ergebnis:
Kein einziger klinischer Fall.
Gallops Island – Rosenau:
49 Männer, davon 43 exponiert, insgesamt 82 Inokulationen – teilweise bei zuvor gereizter Schleimhaut.
➡️ Ergebnis:
Die Empfänger blieben wohl.
Rockefeller-Virologe Richard E. Shope, 1958:
In keinem einzigen kontrollierten Experiment hat sich die Übertragbarkeit der Krankheit zeigen lassen.
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📚 Reviews aus der eigenen Disziplin
Bridges et al., 2003:
Keine englischsprachige Humanstudie beschreibt die Mensch-zu-Mensch-Übertragung von Influenza.
Killingley et al., 2011:
Ein robustes Modell für die Mensch-zu-Mensch-Übertragung muss erst noch etabliert werden.
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EMIT-Studien – derselbe Versuch, 100 Jahre später
EMIT-1, 2020:
52 künstlich inokulierte Spender, 75 Empfänger, vier Tage enger Kontakt. Erwartet wurden 16 % „Übertragungen“.
➡️ Ergebnis:
Kein klinisches Krankheitsbild.
EMIT-2, 2026:
5 natürlich Erkrankte, 11 Gesunde, 82 Stunden Nähe bei schlechter Luft.
➡️ Ergebnis: 0 von 11 –
Keine grippeähnliche Erkrankung.
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Und andere „ansteckende“ Krankheiten?
Masern – Sellards:
Weder mit Blut noch mit Nasensekret Erkrankter übertragbar.
Windpocken – Hess:
Künstliche Übertragung misslang.
Hess, JAMA 1919: zu beiden Paradebeispielen –
Künstlich von Mensch zu Mensch nicht übertragbar.
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⚠️ Und jetzt kommt der entscheidende Punkt
Das ist nicht:
„Solche Studien wären unethisch und deshalb gibt es sie nicht.“
Diese Versuche wurden durchgeführt und die hier aufgeführten Ergebnisse sind durchgehend negativ – von 1918 bis 2026.
Wer heute immer noch sagt, im Festzelt werde man durch „Viren“ angesteckt, wiederholt damit eine längst widerlegte Behauptung.
💉 Dazu kommt: In der gesamten Geschichte der klinischen Forschung hat es weltweit keine einzige randomisierte kontrollierte Studie (RCT) gegeben, die einen gesundheitlichen Nutzen von Impfungen belegt.
Hinterfrage, was als gesichert gilt.
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Tagesschau-Artikel: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/oktoberfest-grippe-corona-100.html
Alle Quellen in NEXIQA.
