Gegartes Fleisch liefert mehr „Protein“.
❌ Falsch — das ist nur ein Rechen-Trick.
Beispiel: Hähnchenschenkel in der Studie von Kim et al. (2017):
🤭 Roh: 16,93 g „Protein“ / 100 g
🤭 Geröstet: 25,82 g „Protein“ / 100 g
Klingt erstmal nach +52 % „Protein“.
Aber der Denkfehler ist:
⚠️ 100 g geröstet sind nicht 100 g roh.
Beim Rösten verliert Fleisch viel Gewicht — vor allem Wasser und Fleischsaft.
In der Studie blieben aus 100 g rohem Hähnchenschenkel nur noch ca. 54,4 g geröstetes Fleisch übrig — ein Verlust von über 45 %.
Also richtig gerechnet:
Aus 100 g rohem Schenkel mit 16,93 g „Protein“ wurden nach dem Rösten nur noch ca. 14,0 g „Protein“.
📉 Ergebnis:
Nicht mehr „Protein“.
Sondern weniger ❗️
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Der korrekte Vergleich wäre:
✅ gleiche Rohmenge rein
✅ schauen, was nach dem Garen übrig bleibt
Und dann sieht man:
Beim gerösteten Hähnchenschenkel bleiben nur ca. 83 % des „Proteins“ erhalten.
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Und noch wichtiger:
Was in Studien und Tabellen als „Protein“ steht, ist in Wahrheit nur der Stickstoffgehalt.
Daraus wird rechnerisch ein sogenannter „Proteingehalt“ abgeleitet — über einen angenommenen Umrechnungsfaktor.
Heißt:
🧪 Gemessen: Stickstoff
🗣 Behauptet: „Protein“
Dieser Wert ist kein direkter Nachweis für echte, spezifische Proteinmoleküle — sondern ein Labor-Surrogat.
Bis heute existiert kein wissenschaftlicher Nachweis für spezifische Proteinmoleküle.
Darum setzt NEXT LEVEL Denkmodelle wie „Protein“ immer bewusst in Anführungszeichen.
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