#TEILNEHMERTEXT von München-steht-auf:
MSA trägt auch Schwarz-Rot-Gold
"Aber ist das nicht... rechtsradikal?"
Blöde Frage, klare Antwort: Schwarz-rot-goldene Fahnen sind nach geltendem RECHT nicht verboten, sondern mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung besonders verträglich, denn es gilt gem. Art. 22 Abs. 2 GG: "Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold."
MÜNCHEN STEHT also nicht nur AUF, sondern MÜNCHEN STEHT damit auch AUF dem festen Fundament des Grundgesetzes.
Und nein, wir leiden nicht an Abgrenzeritis.
Wir tragen die Deutschlandfahne (neben anderen Fahnen auch) zum Ausdruck unserer eigenen Interessen. Wenn andere Leute möglicherweise abweichende Interessen vertreten, dürfen diese ebenfalls Deutschlandfahnen tragen genauso wie wir, denn sie haben die gleichen Rechte.
Wir müssen uns deshalb auch nicht von diesen abgrenzen. Wir sind nicht verantortlich für deren Ansichten und Handlungen, und wir machen uns nicht automatisch deren Meinungen zueigen nur aufgrund einer Ähnlichkeit im Auftreten. Es gibt keine Kontaktschuld.
Sind wir deshalb Nationalisten?
Wohl kaum, denn wir überhöhen Deutschland und die Deutschen nicht gegenüber anderen Nationen. Im Gegenteil: Wir kritisieren die Missstände im Land, und wir wünschen uns deutlich mehr Eigenverantwortung anstelle von blinder Staatsgläubigkeit.
An unseren Veranstaltungen nehmen auch Ausländer teil, und die zahlreichen positiven Reaktionen der migrantisch geprägten Mitbürger auf unsere Demonstrationen zeigen, dass wir auch gar nicht als Nationalisten wahrgenommen werden.
Sind wir Patrioten?
Das schon eher: Einige Teilnehmer der MSA-Kundgebungen lieben ihr Heimatland Deutschland - noch immer.
Aber es wird immer schwieriger, ein Land und eine Gesellschaft zu lieben, in die man ohne freie Wahl zufällig hineingeboren worden ist, die fett und träge geworden ist, die es mehrheitlich einfach akzeptiert, dass sie von der herrschenden Klasse kaputtgespart wird, durch Bürokratie gelähmt wird, durch Steuern abgezockt wird. Wie kann man stolz sein auf ein Land, dessen Bewohner - typisch deutsch eben - lieber ihre Mitmenschen denunzieren würden, als gegen Unrecht aufzubegehren, lieber die Staatspropaganda unhinterfragt übernehmen, als selbst zu denken, lieber vom Staat die Lösung der von ihm selbst verursachten Probleme verlangen, als ebendiesen Staat in die Schranken zu weisen?
Nein, Patriotismus fällt schwer.
In Zeiten der (kommenden) Not ist Pragmatismus gefragt:
- Wir haben uns dieses Land und seine Bewohner so nicht ausgesucht. Wir sind nur zufällig hier und müssen irgendwie klarkommen. Dennoch haben wir jetzt und hier unseren Lebensmittelpunkt und tragen Verantwortung für unsere Mitmenschen und unsere Zukunft. Wir sind das Volk.
- Trotz aller Missstände haben wir immer noch gewisse Möglichkeiten, Entwicklungen zu beeinflussen, auch wenn die Situation oft hoffnungslos wirkt. Wir sind aber nicht hoffnungslos. Wer sich wehrt, kann verlieren. Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren.
- Wir sind alle unterschiedlich. Die herrschende Klasse versucht, uns über unsere Unterschiede gegeneinander auszuspielen und uns zu spalten. Wir lassen das nicht zu. Unterschiede bedeuten auch Vielfalt im positiven Sinne und machen uns stark.
- Jeder hat individuelle Vorstellungen, wie sein idealer Staat und seine ideale Gesellschaft aussehen müssten. In der Realität muss aber jeder von uns mit allen anderen Menschen auskommen, die konkurrierende Ansichten haben. Wir von MSA glauben, dass angesichts der Verschiedenheit der Menschen das Grundgesetz trotz aller Konstruktionsfehler ein brauchbarer Kompromiss (im Sinne des "kleinsten gemeinsamen Nenners") ist, um das friedliche Zusammenleben und den Rechtsfrieden in Deutschland zu ermöglichen.
- Die destruktiven Kräfte sind in der Minderzahl. Wir von MSA glauben, dass wir immer noch auf Basis des Grundgesetzes die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland bewahren können und auf dem bereits eingeschlagenen Weg der Entrechtung hin zu Totalitarismus und Krieg wieder umkehren können. Wer diesen Optimismus nicht teilt, hat entweder schon resigniert, das Land verlassen, oder bereitet sich auf den Fall nach Art. 20 Abs. 4 GG vor, den Gott verhüten möge.
- Wir von MSA wollen die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland erhalten und stärken, denn eine andere Chance sehen wir nicht, ohne Krieg, Gewalt und Elend aus all den Problemen herauszukommen.
Vergangene Generationen mussten aus der schwarzen Nacht der Unterdrückung mit rotem Blut hin zu einer goldenen Zukunft in Freiheit und Demokratie befreit werden. Wir von MSA wollen nicht, dass wir oder unsere Nachfahren oder andere diesen Leidensweg erneut gehen müssen.
Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.
Ein Teilnehmer
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