„Gleiches mit Gleichem“, genauer: „Eigenes heilt Eigenes“.
Der Begriff „Isotherapie“ stammt aus dem Griechischen: "isos"= gleich, "therapeia" = Pflege, Heilung.
Anders als die Homöopathie, bei der die Arznei aus einem verwandten Krankheitsbild gewonnen wird, verwendet die Isotherapie Stoffe direkt aus dem eigenen Körper oder aus dem verursachenden Erreger – sie werden aufbereitet & anschließend in potenzierter Form verabreicht.
Typischerweise verwendet werden:💥 Eigenblut oder Eigenurin (z.B. bei chronischen Infekten, Allergien)
💥 Sekrete oder Ausscheidungen (z.B. Eiter, Schleim bei chronischer Bronchitis)
💥 Krankheitserreger oder deren Toxine (z.B. bei Borreliose, EBV, HPV)
💥 Allergene oder Umweltstoffe, gegen die eine Überreaktion besteht
Die Substanz wird in der Regel homöopathisch aufbereitet (potenziert), um den Körper zur Regulation anzuregen, ohne ihn zu überfordern.
Begründer der Isotherapie war der französische Arzt Jean Tautermann, der im 19. Jahrhundert erstmals eigene Krankheitsprodukte zur Heilung verwendete. In den 1920er Jahren wurde sie durch Professor Enderlein weiterentwickelt, der mit isopathischen Mitteln arbeitete, um sogenannte „Endobionten“ (körperinterne Mikroorganismen) zu regulieren.
Bis heute hat sich die Methode in naturheilkundlichen Praxen erhalten – oft im Schatten der bekannteren Homöopathie, jedoch mit wachsender Aufmerksamkeit bei chronischen & therapieresistenten Beschwerden.
Die Isotherapie findet Anwendung bei einer Vielzahl chronischer Erkrankungen, insbesondere:
💥 Chronische Infektionen (Borreliose, Herpes, EBV, Candida)
💥 Allergien & Heuschnupfen
💥 Autoimmunerkrankungen
💥 Neurodermitis & Psoriasis
💥 Chronische Müdigkeit, Burnout
💥 Asthma & chronische Bronchitis
💥 Post-Virus-Syndrome („Long COVID“)
💥 Umweltbelastungen & Impfreaktionen
Die Methode wird meist als kurmäßige Begleittherapie über Wochen oder Monate eingesetzt. Sie kann oral, als Injektion oder über Tropfen verabreicht werden.
Bei der Isopathie wird der Körper mit einer „Information“ des bereits Bekannten konfrontiert – nicht zur Reizung, sondern zur Erinnerung. Der Organismus erkennt die subtile Botschaft, dass dieses Problem bereits existiert – & gelöst werden will. Eine Art „inneres Spiegelbild“ wird ihm vorgehalten.
Dabei aktiviert die Potenzierung (Verdünnung & Verschüttelung) nicht nur das Immunsystem, sondern auch feinstoffliche Ebenen der Regulation – ähnlich wie bei homöopathischen Mitteln.
Vorteile der Isotherapie
✅ Individuell: Die Therapie basiert auf körpereigenem Material – sie ist sozusagen maßgeschneidert.
✅ Nebenwirkungsarm: Durch die Potenzierung entfällt die stoffliche Belastung.
✅ Ganzheitlich: Sie spricht nicht nur das Immunsystem an, sondern auch das energetische Feld.
✅ Ideal bei Therapieresistenz: Gerade wenn klassische Therapien versagen, kann die Isotherapie neue Impulse setzen.
Isotherapie erinnert ein wenig an einen Coach:
Er tritt auf den Plan, klopft dem Körper auf die Schulter & sagt:
„Schau her, das bist du. Erinnerst du dich? Du kannst das selbst lösen.“
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