Dieser Nanny-Staat geht mir inzwischen so unfassbar auf den Sack.
Irgendwann fing es damit an, dass mir der Staat vorschreibt, dass ich mich im Auto anschnallen muss.
Und ja, ich weiss:
Jetzt kommen wieder alle mit „aber Sicherheit“.
Aber genau darum geht es.
Warum entscheidet der Staat, welches Risiko ich für mich selbst eingehen darf?
Wenn ich niemand anderen gefährde, sollte es meine Entscheidung sein.
Nicht die Entscheidung irgendeines Politikers, Beamten oder Gesundheitsapostels.
Heute ist diese Bevormundung längst überall.
Dein Handy warnt dich, wenn die Kopfhörer angeblich zu laut sind, obwohl es noch so leise ist, dass man kaum was hört.
Überall Hinweise.
Überall Warnungen.
Überall Vorschriften.
Überall kleine digitale Erziehungsmaßnahmen.
Iss das nicht.
Trink das nicht.
Fahr so nicht.
Hör nicht so laut.
Rauch nicht hier.
Denk nicht falsch.
Leb nicht zu riskant.
Es ist diese permanente Botschaft:
Du bist zu dumm, zu unreif und zu verantwortungslos, um dein eigenes Leben selbst zu führen.
Und genau das ist der Punkt, der mich daran so wütend macht.
Ich brauche den Staat nicht als Mama-Ersatz.
Ich brauche keinen Vormund, der mich vor jedem kleinen Risiko schützen will.
Freiheit bedeutet eben auch, dumme Entscheidungen treffen zu dürfen.
Und wer erwachsene Menschen wie Kinder behandelt, darf sich nicht wundern, wenn am Ende eine Gesellschaft aus angepassten, ängstlichen und unselbständigen Kindern entsteht.
Post #3418
461
- 👍 14
- 💯 7
- 🔥 1