Viele Leute, mit denen ich in meinen Beratungen über Auswandern rede, haben am Anfang den falschen Ansatz.
Einen sehr negativen Ansatz.
Sie sehen die ganzen Probleme in Europa und Deutschland und betrachten Auswandern dann vor allem als Flucht.
Flucht vor aufkeimendem Sozialismus, hohen Steuern, immer mehr Bürokratie, möglichem Krieg und diesem Gefühl, dass der Staat jedes Jahr noch ein bisschen tiefer ins eigene Leben reinregiert.
Ich verstehe diese Punkte komplett.
Und als Arschtritt, um überhaupt ins Handeln zu kommen, kann das alles auch funktionieren.
Aber mein Rat ist trotzdem fast immer:
Wandere nicht aus dem Gefühl heraus aus, vor einem schlimmen Leben fliehen zu müssen.
Damit startest du deine Auswanderung direkt mit einem negativen Vibe.
Wandere lieber aus positiven Motiven aus.
Weil du ein freieres Leben willst, mehr Sonne, weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung, offenere Menschen um dich herum und ein Umfeld, das besser zu dir passt.
Und eigentlich gilt das nicht nur fürs Auswandern.
Es gilt für jede große Entscheidung im Leben, egal ob Selbständigkeit, Umzug, Beziehung, Jobwechsel, Neuanfang oder ein komplett anderer Lebensentwurf.
Es ist extrem wichtig, aus welchem Gefühl heraus man handelt.
Angst, Wut und Negativität können kurzfristig antreiben.
Aber sie sind schlechte Berater, wenn man sich wirklich etwas Neues aufbauen will.
Verändere dein Leben nicht nur, weil dich irgendwelche Umstände dazu zwingen.
Verändere es, weil du es wirklich willst.
Weil du dir selbst etwas Gutes tun willst.
Weil du nicht nur weg willst.
Sondern irgendwo hin.
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