Zyklisches Leben
Jeden Morgen stelle ich mich barfuß in den Garten, als Eines der ersten Dinge, die ich tue.
Dort atme ich ein und begrüße den neuen Tag. Ich fühle mich selbst in der Verbindung und Ausdehnung der vier Himmelskräfte und zwischen Himmel und Mutter Erde.
Es lässt mich meine Verankerung spüren, inmitten all dieser Kräfte des Lebens eingewoben zu sein und mich spüren, wie sie durch mich hindurch wirken. Wie ein Gebet oder eine Meditation, ist es meine Ausrichtung für den Tag.
Bis zum Ende des Horizontes dehne Ich mich aus, lausche und spreche Worte des Dankes, auch Worte, die um Begleitung bitten und Worte der Präsenz:
An den Norden, wo die Sonne ihren tiefsten Stand hat und die Stille und Leere der Nacht mich trägt, so wie die Erde. Die Kraft, die neu verwebt und in mein Leben webt.
An den Osten, der mir die Kraft des Neuen zeigt, und frische Gedanken und Impulse zuweht, so wie die Luft. Mögen mich Neugier und Leichtigkeit darin begleiten, diesen absichtslos zu folgen.
An den Süden, der mir ein Spiegel der Feuerkraft in mir als Erwachsene ist. Mit dem Höchstand der Sonne, werde auch ich zur vollen Entfaltung gerufen, um darin zu tanzen, mich mit schöpferischer Kraft hinein zu ergießen und zu genießen.
An den Westen, der mich daran erinnert, dass sich mit dem Tag auch meine Tatkraft neigen darf, im Dank für die ersten Früchte des Zusammenspiels innerer wie äußerer Kräfte. In Bereitschaft an die fließende und reinigende Kraft des Wassers, lasse ich Vergangenes los und gebe mich dem Fluss des Lebens hin.
In Dankbarkeit für das natürliche zyklische, das immer da war und wieder ins Bewusstsein steigt, Linda
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