Sich mit der dunklen Jahreszeit anfreunden - Kraft und Vertrauen schöpfen
Die Jahreszeiten und ihre langen dunklen Tage, das Antlitz der Vergänglichkeit und die Stille zeigen sich im gegenwärtigen Jahresverlauf wieder. Manches Mal haben diese Aspekte uns vielleicht schon Unbehagen bereitet, dabei liegt in dieser Zeit, und insbesondere in gegenwärtigen Übergang der Jahre ein wertvoller Schatz, den wir aus dieser Dunkelheit heben dürfen. Denn das eigene Wandern durch die Dunkelheit hindurch spiegelt einen wesentlich weiblichen Aspekt wieder: Schritt für Schritt voran zu gehen, den inneren Impulsen aufmerksam lauschend, dem Unbekannten und dem Leben vertrauend.
Eine Bejahung geschehen zu lassen
Lassen wir Herbst und Winter sich in uns entfalten, entfalten auch wir uns hinein in das Ganze.
Nun spricht diese Zeit von Wesentlichkeit: der Wesentlichkeit in uns, der Wesentlichkeit, die wir sind und die, die durch uns zum Vorschein kommen will - mit dieser Essenz gehen wir in die Dunkelheit hinein und verweilen in der Stille, handeln aus dieser Stille und Essenz heraus. Dadurch kann nun etwas wirklich Neues hervorkommen, für die Neue Zeit.
Unsere Anbindung an die geistige Welt wirkt kraftvoller - es scheint, die Luft um uns herum ist klarer. Dies ist ein neuer Aspekt deines Seins, der zum Vorschein kommt.
Entschlossen diesen Weg einzuschlagen, erhält nun Fahrtwind, die neue Handlungskraft kann greifen. Auch hier etwas von dem Neuen. Es beginnt Freude zu bereiten, die eigene Wahrheit zu spüren und sich entfalten zu sehen.
Auf diesem Weg in die eigene Natürlichkeit ist die Natur mit ihren Wäldern uns ein wesentlicher Begleiter.
Befrage den Wind und die Wälder, welche Weisheiten sie für Dich bereithalten.
Befrage deinen Atem und tauche ein in dein Leben.
In Dankbarkeit,
Linda
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