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Wie sich der „normale“ Blutdruck verschob

In den 1940er-Jahren orientierte sich der Richtwert grob an der Formel 100 plus Lebensalter bei einem diastolischen Wert um 95.
In den 1970er-Jahren galten noch 160/90 als normal.
Um die Jahrtausendwende wurde dieser Wert auf 140/90 gesenkt.
Seit 2017 gilt ein Blutdruck nur noch dann als unauffällig, wenn er unter 120/80 liegt.

Mit jeder Absenkung dieser Grenzwerte stieg die Zahl der Menschen, die plötzlich als krank oder behandlungsbedürftig eingestuft wurden, obwohl sich ihre individuelle Physiologie nicht verändert hatte. Die Biologie blieb gleich, die Definition nicht.

Bluthochdruckmedikamente erzielten im Jahr 2024 weltweit einen Umsatz von rund 36,7 Milliarden US-Dollar. Diese Medikamente senken Messwerte, greifen jedoch häufig nicht die zugrunde liegenden Ursachen an. Insulinresistenz, chronische Entzündungsprozesse, Mineralstoffmängel und lebensstilbedingte Faktoren bleiben meist unbeachtet.
Nicht selten entstehen zusätzliche Beschwerden durch die Medikation selbst. Um diese Nebenwirkungen zu kontrollieren, werden weitere Medikamente verschrieben. So entsteht eine therapeutische Kettenreaktion, die medizinisch komplex, wirtschaftlich jedoch äußerst profitabel ist.

Ein stark abgesenkter Blutdruck ist nicht automatisch ein Zeichen von Gesundheit. Zu niedrige Werte können mit erhöhter Müdigkeit, Schwindel, Stürzen, kogniven Einschränkungen und in bestimmten Bevölkerungsgruppen sogar mit einer höheren Sterblichkeit einhergehen. Der optimale Blutdruck ist individuell und hängt unter anderem von Alter, Stoffwechsel, körperlicher Aktivität, Ernährung und der Regulation des autonomen Nervensystems ab.

Es gibt keinen bekannten Mangel an Blutdruckmedikamenten. Wohl aber besteht ein weit verbreiteter Mangel an nährstoffreicher Ernährung und metabolischer Stabilität. Eine kohlenhydratreduzierte, unverarbeitete Vollwertkost, der konsequente Verzicht auf Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel und industrielle Samenöle sowie die gezielte Unterstützung mit Kalium und Magnesium können einen entscheidenden Einfluss auf die Blutdruckregulation haben.
Diese Mineralstoffe sind zentral für das Natrium-Kalium-Pumpensystem der Zellen und damit für die Spannung der Gefäßwände. Unraffiniertes Mineralsalz und individuell abgestimmte Elektrolyte können hier unterstützend wirken und helfen, den Blutdruck im Rahmen der eigenen Physiologie zu stabilisieren.

In der klinischen Praxis und in Fachinformationen werden unter anderem chronischer Husten, Elektrolytstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Dehydrierung, Muskelkrämpfe, Gicht, Schlafstörungen, Albträume, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, verlangsamter Herzschlag, asthmatische Symptome, sexuelle Funktionsstörungen, Herzklopfen, Ohnmacht, Einschränkungen der Nierenfunktion, Angioödeme sowie Gelenkschmerzen beschrieben.

Quelle zum Video: https://www.instagram.com/reel/DZ7-DAdBnsL/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

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