So widerlich hetzt das ZDF mit tödlichem Moped-Unfall
Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber ZDF-Propagandist Jan Böhmermann hat das ohnehin schon niedrige Niveau des öffentlich-rechtlichen Schundfunks noch weiter heruntergedrückt: Seine Sendung im ZDF von Anfang Oktober leitete er ein mit dem Video eines tödlichen Moped Unfalls. Was als unverblümter Todeswunsch gegen den Wahlsieger der Sachsen-Anhalt-Wahl, Ulrich Siegmund, gedacht war, wird nun auch noch zu einem offenen Schlag ins Gesicht einer ganzen Region. Im Barnim wurden vergangene Woche vier Jugendliche bei genau so einem Unfall auf der Landstraße getötet. Seitdem steht die ganze Region unter Schock. Die derzeitige Debatte und die Sendung, die weiterhin in der ZDF-Mediathek abrufbar ist, wirkt vor diesem Hintergrund besonders perfide. Die Verhöhnung der Zwangsgebührenzahler, die mit monatlich 18,36 Euro, insgesamt rund zehn Milliarden Euro im Jahr, diesen Mist finanzieren müssen, könnte kaum deutlicher sein.
Es ist der bislang schlimmste, aber bei weitem nicht der erste Ausfall von Böhmermann, der zu Corona-Zeiten Kinder in seiner Sendung als "Ratten" bezeichnete oder forderte, "Nazis" zu "keulen". Und dann waren natürlich noch die Verstrickungen mit dem Bundesverfassungsschutz unter Nancy Faeser zum Zwecke der öffentlichen Demontage des früheren Chefs des Bundesamtes für Cybersicherheit. Dem hatte Böhmermann ohne Belege "Russenkontakte" vorgeworfen, offensichtlich weil dieser der damaligen Bundesinnenministerin im Weg war. Eine interne Revision beim BSI und ein Prozess des Betroffenen gegen das ZDF vor dem Oberlandesgericht München ergaben: Es waren Falschbehauptungen.
Wer immer noch glaubte, der öffentlich-rechtliche Rundfunk würde in diesem Land noch irgendeinen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander leisten, der dürfte spätestens jetzt eines Besseren belehrt worden sein. Immerhin: Das ZDF stellt die Sendung "Magazin Royale" zum 18. Dezember endlich ein. Bis dahin lässt man den linken Propagandisten aber offenbar ungestört weiter hetzen. Das zeigt: Nicht er ist das eigentliche Problem, sondern das Konstrukt eines zwangsbeitragsfinanzierten Staatsfunks, der sich alles erlauben kann.
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